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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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(sreylich nur in einem schwächeren Grade, und mit Verlust an eigener Action); denn ertheilt ein-in ruhenden Korper, an den er stoßt, auch Bewegung mir.

Em Fluidum, das zu Lrystallen anschießt, äußert eine gewisse Stimmung des TypusNach plastischer Action, oder übt den Plafticismus nach einem bestimmten Gesetze ans.Die angeschossenen Crystaste stellen nicht bloß unaufhörlich ein bestimmtes Plastisches dar(der Plasticismus äußert sich hier mit jener Gleichförmigkeit, als der Mechanismus in dergleichförmigen Bewegung), sondern vermögen auch, den Typus zu einer plastischen Actionin andern Fluidis zu wecken; so befördern z. B. Glaubersatzcrystalle das Anschießen derCrystalle, wenn sie nnt einer Glaubersalzauflöfung in Berührung gebracht werden.

Da6 lebende Individuum einwirft eine Reihe successiver Lebensbilder nach einem be-stimmten Gesetze der Eontinuicät (betrachten wir hier bloß das Plastische, so zeigt sich mnPlasticismus eine, dem Gesetze der Continuität unterworfene Ungleichförmigkeit, wie amMechanismus in der ungleichförmig beschleunigten Bewegung). Das lebende Individuumentwirft nicht bloß diese succefsiven Lebensbilder an sich selbst, sondern vermag auch jeneErscheinung hervorzubringen, daß eine ähnliche Succession von Lebensbildern an solchenlebenden Individuen vor sich geht, weiche von ihm als getrennt erscheinen; es vermagsein Geschlecht fortzupflanzen.

Nach Umstimmung der Typen beym Stoße, nach Umstimmung der Typen bey derchemischen Wechselwirkung (wo die Stoffe anorganisch, folglich keiner Gahrung fähig) istdie Naturersch' inung vollendet. Nicht so nach Umstimmung der Typen zwischen dem Geisteund dem gewahrgewordenen Objecte; bey der Wechselwirkung zwischen Geist und Qbjectäußert sich die Tendenz nach imaufchrlicher Umwandlung, nach beständigem Subjectivircndes Objectiven, so daß, wenn am Gewahrgewordenen das Subjectiviren seinen höchstenGrad erreicht hat, der Geist dieß Objeet verlaßt, und sein Vermögen zu Subjecrivirenan einem andern Gegenstände übt. Der Uebergang der Erscheinungen am Anorgischen undam Geiste, findet sich am Organischen. Die Wechselwirkung zwischen dem organisirtenKörper und der formlosen Lebensmaterie besteht m der wechselseitigen Umstimmung derTypen zur LebmSaction "), da aber die Tendenz alles Lebens sich auf unaufhörliches Um-st ilcen, auf ein continuirliches Uebercretcn aus e.ner Form in die andere bezieht, so gehtdas wechselseitige Umstimmen der Typen unaufhörlich fort, und nur in bestimmten Augen-blicken besteht jene Harmonie zwischen den umstimmten Typen, daß der organisirte Korperund die aufgenommene formlose Lebensmaterie (wie zwey unter einander harmonirende Tone)

») Typus der LcbcnSaction am Gegenstände ^ heißt hier nicht der reine abgesonderte Typusder Lcbensacrion, sondern der in bestehende totale Typus, welcher rcsnltirt aus der Combinationdes reinen yebensrypus in A. mit den einzelnen Typen zur chemischen und mechanischen Actio»,welche Typen den einzelnen Theilen, woraus A. besteht, zutommcn.

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