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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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hält. Endlich se» dieser Viertelring an seiner innern Fläche weiß (von normaler lumifizi-re der Reacrioi,). Die e Vorrichtung inuß man in ganz gleichen Exemplaren zweimalbesitzen; und die Beobachtungen müssen au beyden zugleich vor sich gehen, und zwar fol-gendermaßen: die eine Vorrichtung bleibt unabänderlich in jener Lage, wobey eine Opera-tionslinie der Sonne, welche die Are a senkrecht schmidet, unabänderlich einerlei) Winkelmit bildet, wo wir dann diesen beständigen Winkel dag den Normalwinkel nen-nen wollen (es versieht sich, daß diese Vorrichtung mit emem Heliostate in Verbindunggesetzt werden muß). Das andere Exemplar wird gleichfalls so gestellt, daß die Axe avon einer Operationslinie der Sonne fortwährend senkrech, durchschnitten werde; jedochwird übrigens dem Glascylinder sammt Ringe jede beliebige Lage durch Umdrehen um dieAxe er crtheilt, so daß der Winkel dag alle belnbigen Werthe erhalten kann.

Nun ist folgendes leicht zu begreifen: an der fixen Vorrichtung wird unabänderlicheinerley Farbenbild Iii am Viertelringe zu bemerken seyn; da hingegeil an der beweglichenVorrichtung das Farbenbild fortwährend Veränderungen erleiden wird, wie die Umdrehungum a vorgenommen, und hiedurch der Einfallswinkel dag verändert wird.

Soll nun für irgend eine angenommeile Farben-Kuaues das Gesetz des derselbenentsprechenden Verhältnisses des passiven Verhaltens Zum accivcn Verhalten aus Versuchengefunden werden (in der Sprache des AtomistikerS das Gesetz der Brechbarkeir für jedenfarbigen Strahl), und zwar, für alle erdenkliche Werthe des Einfallswinkels dag; soverfahre man folgendermaßen: man suche diese diuan^e auf dem Junge der fixeil Vor-richtung auf, und merke ße sich durch den Grad des Bogens, auf welchen sie fällt, z.B.die Guanos grün in 5, durch die Anzahl von Graden, die von c> bis 5 ausfallen. Nunwende man sich zu der beweglichen Vorrichtung; gebe ihr nach und nach alle jene Lagen,wodurch der Winkel dagsuccessiv regelmäßig zunimmt oder abnimmt; und bemerke genauden Grad des Vierteirmgs, auf weichem die ^nan?e grün (die man aber die I^uanyLos Grade nennr) bey dem jedesmaligen Winkel dag fällt. Dieß kann man darum, weilman am Viercelringe der fixen Vorrichtung im Punkte « fortwahrend einen richtigen Ver-gleichspunkt hat; man darf nämlich nach jeder Veränderung von dag nur immer beur-thnlen, in welchem Grade des Viertelbogens an der beweglichen Vorrichtung jeneI^uanysbemerklich sey, welch, sich im V-ercelringe der fixen Vorrichtung unabänderlich in s befin-det. Hat man nun nach einander aufgezeichnet, auf welche Grade des Viertelbogens ander beweglichen Vorrichtung eine und dieselbe lWanys gefallen sey; und hat zugleich be-merke, welche die entsprechenden Einfallswinkel dag waren, so läßt sich durch Interpolirenund andern bekannten Methoden das Gesetz analytisch ausdrücken, wornach die Fortleirungjeder diuanye vom Einfallswinkel dag abhängt. Und so ist denn das Gesetz gefunden,wornach jede dinan^e, jede Modisication der lumisizirenden Reactton, folglich jede Modi-

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