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hiebe») können wir immer nur uns auf einzelne bezichen, deren es doch im pris-
matischen Farbenbilde unendlich viele gibt. Sollen wir die jedesmalige Farbe, d. h. diejedesmalige Modifiration der lumiftzirenden Reaccion an Oberflächen, von der wir spre-chen wollen, mit jener Bestimmtheit ausdrücken, welche nicht bloß die reine Mathematik,sondern selbst die angewandte Mathematik gebieterisch von uns fordern; so bleibt uns keinMittel übrig, als die jedesmalige erwähnte Modifiration, die jedesmalige Farbe, durchein Maaß auszudrücken, worauf sie sich unmittelbar bezieht, oder wovon sie eine Functionist; denn nur im Maaße der Größen liegen alle erdenklichen Xuanhoi», nur hier ist es»ms möglich, nach irgend einem Gesetze der Continuität alle in einander übergehenden Gra-dationen zu verfolgen, ohne gleichsam in abgebrochenen Absätzen, gleichsam sprungweisevon einem Verschiedenen zun» andern zu übergehen. Alle in dem prismatische!» Farben-bilde bestehenden Xcmntzei» in abgesonderten Worten ausdrücken wollen, würde eine Anzahlvon unendlich vielen Benennungen voraussetzen, und daher in Summe mehr Worte, alsalle Sprachen der Welt zusammengenommen, auf alle nur denkbaren Gegenstände bezogenin sich fassen. Und dennoch vermögen »vir alle diese unendlich vielen Xuantzei» mit geo-metrischer Präciston auf eine Weise auszudrücken, die jedem Kinde begreiflich wird, unddieß durch das Maaß.
Ich will hier eine Methode angeben , wie alle Farbenim prismatischenFarbenbilde auf die erwähnte bestimmte Weise ausgedrückt werden können; und wie manhiedurch in den Stand gesetzt »verde, daß jeder solcher einzelnen Xnantze (jeder einzelnenModifiration c5 der lumifizircnden Reaction an der beleuchteten Oberfläche) entsprechendeGesetz zu bestimmen, wornach ste das Verhältniß des passiven Verhaltens zun» activen Ver-halten, be>) jedem Winkel da<z (Kay ist der jedesmalige Winkel, den die Operationslinieda, der Sonne d, mit jenein Perpendikel a<z bildet, welcher auf die tangennrende Ebene«/Z durch jenen Punkt a der Oberstäche des beleuchteten Glaskörpers gefällt ist, welcherPunkt a in der Operationslinie da der Sonne liegt) ausdrückt; ein reichhaltiger Gegen-stand der interessantesten Untersuchungen über den eigentlichen Charakter des GlaspunktesA in seiner Lumificationsfortlejtung unter den vielseitigsten Modjstcationen.
Man denke sich einen vollen GlaScylinder (Uig. IX.) welcher durch eine in dessenApe gelegte Ebene in zwei) Hälften getheilt ist; nur die eine dieser beyden Hälften werdehier betrachtet, wie sie im Querschnitte « ^ dargestellt ist. Dieser halbe Glascylinderst») um seine Axe a beweglich, und könne solchermaßen in jede beliebige Lage ge-bracht »verde»», wodurch die Ebene «/? gegen den Horizont jede'-mal eine beliebige Nei-gung erhält. Ferner scy ein mit «/concentrischer Ring oin, wovon nur der vierteTheil «In erfoderlich ist, mit dein halben Glascylinder dergestalt befestigt, daß er sich nurmit dem halben Cylinder bewegen kann, folglich gegen denselben unabänderlich einerlei) Lage be-