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müssen wir dicß nach unfern Ansichten folgendermaßen auslegen: Im ersten Falle istdie luimsizirende Action, sowohl von Ii als von b' das Resultat aus den zu gleicher
Zeit statt sindenden Actionen « «'«" , /?/?'/?' , <5 ' , wornach jene
Reactionen a n'a" —, b 1/b" —, <1 cl'6" — bewirkt werden, welche im prismatischenFarbenbilde sich einzeln darsteilen, hingegen als combinirccS Resultat, als Gesammtreactionweiß erscheinen. Im zw yten Falle ist die lumisizirende Action von Ii dieselbe als zuvor;hingegen ist die lumisizirende Action von Ii' nur das Resultat vorzüglich nur jener lumifi-
zirenden Aciionen ««'«' ^ welche die Reactionen n Ä a" — bewirken, deren com-
binirtes R suleat — ^ roth ist ch.. Im dritten Falle ist die lumisizirende Action,
sowohl von Ii als von d' das Resultat aller jener lumisizircnden Actionen « « «" ,
welche die Reactionen a a a" — bewirken, deren combinirtes Resultat — ^ — roth ist.In diesem letzten Falle ist die beleuchtete Oberfläche n, keine Oberstäche von normaler lu-misicirender Reaction (keine weiße Oberstäche) sondern eine Oberfläche von jener abnor-men lumisizirenden Reaction, daß sie in der Operationslinie von normaler lumisizirenderAccion vorherrschend die Mooisicationen ach»" — ausübt, welche zusammen ge-nommen, die Modisication roth geben. Ich sage vorherrschend nicht einzigund allein. Die Oberstäche s,' übt zu gleicher Zeit immer auch die übrigen Modisica-tionen aus, aber so schwach, daß die Modisicationen a ch a" — vor den übrigen d !/ b" —6 cl'cl" —-— prädominiren. Daß aber die Oberfläche a die Fähigkeit besitze, die letzt-erwähnten Modisicationen, wenn gleich schwacher auszuüben, folgt daraus, daß, wenn dieOberfläche a' (von rother Farbe) in die Operationslinie eines leuchtenden Punktes versetztwirb, welcher seiner Natur nach vorherrschend die Modisicationen 6 /?" — der lumisi-zirenden Action ausübt, und hiedurch in einer beleuchteten Oberstäche vorherrschend auf dieModisicationen b b' b" — der lumisizirenden Reaction einwirkt, welche zusammen genom-men die Modisication grün geben; in diesem Falle wird die rothe Oberfläche er' auchgrün, wenn gleich nur sehr schwach grün erscheinen. Die Oberstäche a hat also einevorherrschende Neigung zur Ausübung jener Modisicationen n a'n" —-— der lumisizircn-den Reaction, welche zusammengenommen unter der Modificarwn roch erscheinen, darumerscheint sie in der Operationslinie von normaler lumisizirender Action roth. Sie hat aberimmer neostoey die Neigung, wenn gleich un gcringern Grade, die übrigen Modisicationender lumisizirenden Reaction auszuüben, z. B. jene d d'd" —, welche zusammengenom-men grün geben; denn, wie wäre es sonst möglich, daß in jener Operationslinie welche
O Der leuchtende Punkt k'' mag hier nebenher auch die Modifieationen <k>^<I"
der Inmifizirenden Aktion ausüben, jedoch so schivach, daß die Modifikationen , vor al-
len übrigen prädominiren.
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