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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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vorherrschend jcue Modificationen /? /?' /? ausübt, wodurch die Modificationen d d' der lumifizircndcn Reactiou entstehe», welche sich zusammengenommen, als grün dar-stellen, wie wäre e6 möglich, daß in dieser Operationslinie die Oberfläche a grün erschei-nen mochte. Daß aber dieses der Fall sey, hat Newton ans Versuchen erwiesen. Ersagt nämlich: jeder weiße, graue, rothe, grüne, blaue, violette Körper erscheinen in einer-lei) farbigem Strahle (so in der Sprache des Atomistikcrs) mit einer und derselben Farbez. B. im grünen Strahle erscheinen alle diese Körper grün, und nur in der Stärke derFarbe, erscheint hier ein Unterschied.

Dieß Resultat ist sehr interessant, und stimmt mit unserer Ansicht vom Leuchten undBeleuchtetseyn schön überein. Wir sehen hier Folgendes ein: Die beleuchtete Oberflächen', deren Tendenz sich vorzüglich auf die Modificationen a u' ch ( roth) bezieht, folgtihrer ursprünglichen Tendenz nicht mehr, wenn sie in jene Operationslinie gelangt, wo dieTendenz sich auf die Modißcationen /?///?" vorherrschend bezieht; sondern in diesem Falleübt ste die Modisicacionen b l/d" (entsprechend jenen ^) vorherrschend aus, sieerscheint daher nicht mehr mit ihrer ursprünglichen Tendenz, sondern mit jener, die sichauf die Operationslinie bezieht, die daher dem sie (grün) beleuchtenden Punkte entspricht.Die beleuchtete Oberstäche erscheint daher in ihrer Reaction, als der Action des leuchten-den Punktes unterworfen; und ist dieß nicht sehr natürlich, sehr conseguent, wenn derleuchtende Punkt das Active, der beleuchtete Punkt das Passive ist; wenn der leuchtendePunkt als Bedingniß, das Beleuchtetseyn als Wirkling sich darstellt?

Nehmen wir an, es sey /V ü O O ein Stück reinen farbenlosen Glases; es werdeferners der Theil der Oberfläche irgend eines andern Körpers, erstens in die Operacüouslinie da der Sonne d, und dann in die Operarionslinie des leuchtenden Punktesd' gesetzt (ick ist ein Theilchen der Glasoberfläche l) welches mittelst der Fortleitung derLumisicacion von a bis bF zum leuchtenden Punkte wird); a' erscheine im ersten Falleweiß, so wird (wie uns die Erfahrung lehrt) eck auch im zweyten Falle weiß erscheinen, wenndie O p er a ti on 6 li n ie da der Sonne d aufder tangentirenden Ebene «senkrecht steht, wodurch (nach schon erwähnten Gründen) dad' eine geradeLinie wird, die durch a laufend, auf «/? senkrecht steht ".) In diesen: Fallewird also a von ick eben so lumisizirt, als von d; die lumistzirende Action von 1/ist hierganz dieselbe, als die lumistzirende Accion von d; die normale lumistzirende Action wird

*) Wir absrrahiren hier von den Einwirkungen der umgebenden Luft auf die sogenannte Strahlen."breehnng, u d nehmen an. der in Ii" ausfahrende Strahl laufe ungebrochen fort: wenn nämlich dasFvrr'.citcn der Lumifieation innerhalb der Glasmasse nach der Linie -> M geht, so ist die Operratione>nnie des Punktes K" überhaupt über die Glasmasse hinaus. Diese'Voraussetzung wird fürjeden Punkt b>", auch bcy Annahme einer umgebenden Luft wahr fern, wenn l)L senkrecht durchad" angenommen wird.