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selben, und in jenen Proportionen an einander gereiht, wie wir sie am Farbenspectrumhinter dem GlaSpriSma beobachten, so erscheint die herumgedrehte Scheibe weiß
Wir können demnach behaupten, es sey jede uns erscheinende Modificationdes LumifizirenS (rücksichtlich der Farbe) das Resultat mehrerer zu gleicherZeit wahrgenommenerModificationen des LumifizirenS (rücksichrlich derFarbe); und es sey, unter andern, jene Modification des LumisizircnS,welche wir im gemeinen Leben die weiße Farbe nenne», allemal das Re-sultat aller jener Modi ficationen des LumisizircnS a ch a" — d Ich —clchcl" , welche wir am prismatischen Farbcnbilde wahrnahmen.
Wir können die im Sonnenlichte als weiß erscheinende Oberflache, als die auf einenormale Weise (rücksichtlich der Farbe) lumifizirende Oberfläche betrachten; denn sie lumi-fizirt zu gleicher Zeit nach allen uns bekannten Modisicationen a ch a" — I? k/ k>" —ckck'ck" . Erscheint daher die im Sonnenlichte weiße Oberfläche, wenn sie von einem 1/ be-leuchtet wird, nicht weiß, sondern unter der Farbe tL, so dürfen wir sagen: Der leuchtendePunkt b', vermag nicht, den Typus des LumifizirenS der nor mal-lumifi-zirendcn Oberfläche, nach allen Modisicationen zu wecken, sondern nur
nach jenen Modisicationen ach a" ch" a"" , aus deren gleichzeitigen Ein-
drucke die Wahrnehmung der Farbe ^ entsteht. Und so können wir denn ausder Farbe, welche die uns als weiß bekannte Oberfläche dann darstellt, wenn sie von ir-gend einem angenommenen Punkte beleuchtet wird, auf die Leuchtungöfahigkeit dieses leuch-tenden Punktes schließen.
So wie wir das Lumisiziren der im Sonnenlichte weiß erscheinenden Oberfläche, alsdie normale lumifizirende Reaction unter den beleuchteten Körpern betrachten (versteht sich,bloß rücksichtlich jener speziellen Aeußerung des LumifizirenS überhaupt, wornach die Ober-flächen der Körper unter bestimmten Farben erscheinen), eben so betrachten wir das Lumi-siziren in einer Operationslinie der Sonne (in einem Sonnenstrahle), als die normalelumifizirende Aetion unter den leuchtenden Körpern.
Wird die Oberfläche a irgend eines angenommenen Körpers (der Sonne zugewandt)in eine Operationslinie der lumifizirendcn Sonne K gebracht, und dann in eine Operationö-linie eines andern leuchtenden Punktes d'; und es erscheint s,' istens in beyden Fällenweiß, oder atens gegen k> weiß und gegen ?/ roth, oder ztens gegen b und 1/ roch, so
») Da die bizarrsten Farbenflccke auf einmal wahrgenommen, immer nur eine Farbe darstellen, soscheint für die Einheit des Eindrucks hier nicht eine gewisse Harmonie, ein 'eicht aufzufassen mög-liches Verhältnis erforderlich zu feyu, wie bcy den Tönen, bc» den chemischen Aetionen n. f. w. Sollteeine Farbe von der andern bloß qualitativ, ein Ton vom andern bloß quantitativ, eine chemi-sche Aetion von der andern blos quantitativ sich unterscheiden?