Räume mit geometrischer Präcision bestimmt, aber nicht mehr auf die allereinfachsteWeise.
Da das Leuchten jene Aerion ist, wodurch der materielle Punkt, welcher leuchtet,seinen Standpunkt im Räume verkündet, so besteht in der Action des Leuchtens ein Swe-ben, jenen Standpunkt auf die geometrisch einfachste und praciseste Weise anzudeuten. Istnach Maaßgabe der Umstände, beydes nicht vcreinbarlich, so wird wenigstens die Präci-sion, die Bestimmtheit als das Wesentlichste hervortreten, und die Einfachheit in denMitteln hiezu wirb nur in so ferne weichen, als sie gerade notwendiger Weise diesesrhun muß. Symmetrie wird demnach so viel wie möglich sich in allen Fallen an den Ope-rationslinicn einfinden, wenn gleich diese Symmetrie den höchsten Grad der Einfachheitnicht allemal erreicht, nämlich jenen, wo in allen Operationslinien vollkommene Gleichheitund Aehnlichkeit obwaltet.
§. 232. Denken wir uns den dunkeln Körper (bb'g. III.) bcy wel-
chem a irgend ein Punkt seiner Oberstäche ist, so wie den leuchtenden Punkt Ii, welcherletztere nach allen Seiten des Raumes hin, auf einerley Weise leuchtet; denken wir dieseHeyden Körper in ein vollkommenes Vacuum versetzt; nehmen zwischen Heyden weder eineausstrahlende Lichtmateric, noch einen feinen Acthcr an; sondern bleiben bloß bey demjeni-gen stehen, das wir unmittelbar beobachten können, nämlich dabey, daß wenn der Punkta, welcher in der Oberfläche des Körpers ^IILO sich befindet, in eine der Opera-tionslinien d a des leuchtenden Punktes d versetzt wird, daß er leuchtet, und daß derselbePunkt a sogleich zu leuchten aufhört, wie er in keiner Operationslinie des leuchtendenPunktes I> sich befindet (wenn z. B. zwischen d und a ein Körper gesetzt wird, welcherdie Action des Leuchtens hinter fich nicht fortsetzt, ein sogenannter undurchsichtiger Kör-per), so haben wir hicmit schon eine wichtige Stelle aus dem Verhalten des Punktes aausgehoben, und wir dürfen hiernach die ersten Züge der Characterisiik desselben rücksicht-lich seiner Lumificacion entwerfen.
Der Punkt a zeigt sich uns als vorherrschend passiv gegen den leuchtenden Punktbetrachtet; da er es aber ist, welcher einmal beleuchtet, den Typus zur Lumification inden übrigen Punkren des Körpers ^LLI), oder auch in einem Punkte eines anderndunkeln Körpers, zu wecken bestimmt ist, so zeigt er sich in dieser letzten Hinsicht auchactiv. Jedoch trägt auch sein acrives Verhalte», da dieses dem passiven unterworfen ist,immer noch das Gepräge seines ursprünglichen ZusiandeS von Passivität; daher denn dieArt und Weise, wie sich der Punkt a in der Ausübung der Lumification verhält, auchhievon Kunde geben muß. Es muß am Punkte a die Lumification (Action des Leuchtens),so vor sich gehen, daß dabey die Lumification eines Punktes überhaupt, zugleich aber auchjene Modificationcn angedeutet werden, welche den Beziehungen des Punktes a, nach des-