zuwenden. Diese Methode, die Natur zu betrachten, wird daher wohl nie eine erleich-terte Methode für den Unterricht, oder für praktische Anwendungen herbeyführen, wohlaber möchte sie cinstmalen dahin leiten können, die Natur auf eine geistigere vielseitigereWeise zu betrachten, und alle Erscheinungen, von Darstellung des Crystalls an, bis zuden höchsten Schöpfungen des menschlichen Geistes hin, aus eine homogene Art zu be-trachten. Nun zu unserem Gegenstande selbst.
§. zzi. Das Leuchten ist eine Action, wodurch ein materieller Puukt seinen Stand-punkt im Räume nach allen Seiten hin, verkündet.
Diese Action tritt unter dem höchsten Grade van Selbstbestimmung auf, äußert sicham freyesten und vielseitigsten am selb st leuchten den Punkte.
Der selbstlcuchtende Punkt leuchtet für sich allein, ohne Einwirken eines andern aufihn. Er leuchtet nach allen Seiten hin, und verkündet hiedurch seinen Standpunkt deinganzen Räume. Die Action des Lcuchtenö, die Lumistcation, äußert sich bey ihm nachjeder Seite hin, in einer geraden Linie (d. h. die Aetion des Leuchtens geht nach einemGesetze der Continuität in allen Punkten irgend einer geraden Linie vor sich, welche Linieman sich vom leuchtenden Punkte aus, nach irgend einer Richtung gezogen, denkt; welchessich äußert, wenn in jene verschiedenen Punkte ein dunkler Korper gehalten wird, wo dannder Typus zur Lumistcation in demselben in allen jenen Punkten nach einem Gesetze derContinuität geweckt wird. Um das Wie kümmern wir uns nicht), und in gleichen Ab-ständen ringsum gleich stark; d. h. in allen Punkten der Obersiache jener Kugel vombeliebigen Halbmesser, deren Mittelpunkt mit dem leuchtenden Punkte zusammen fallt; inallen jenen Punkten äußert sich die Lumisication des leuchtenden Punktes ganz aus einer-lei) Art; und hiedurch wird denn der Standpunkt des leuchtenden Punktes im Raums,auf die geometrisch einfachste und präcisiste Weise angedeutet.
Wir wollen jene unendlich vielen geraden Linien, welche wir uns vom leuchtendenPunkte auslaufend, wie die Halbmesser einer Kugel denken, und in welcher die Lumisica-tion durch den lcuchtendun Punkt in den verschiedenen Entfernungen von demselben, nach.einem Gesetze der Continuität vor sich geht, die Operationslinien des leuchtendenPunktes, nennen; so, daß wir sagen können, die Operationslinien befolgen am selbstleuch-tenden Punkte nicht bloß den höchsten Grad der Symmetrie, sondern sie verhalten sich zueinander als ganz gleich und ahnlich. Bey einer bloßen Symmetrie an den Operationsli-uien (z. B. wenn die Beleuchtung nach allen Seiten hin eine und dieselbe wäre, undnur von einem Halbmesser angefangen in allen übrigen Halbmessern, welche gegen einan-der um zc> Grade geneigt wären, auf eine eigene, aber unter einander gleiche Weise,die Beleuchtung vor sich ginge), wäre auch der Standpunkt des leuchtenden Punktes im
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