fem- auf bloße Actionen gegründeten Warmctheorie, auf die ungezwungenste Weise. Wirbedürfen hier keines aus- und einströmenden Wärmestoffs, und des Peine« p S des be-weglichen Gleichgewichts (priimipik ele i'eguüibi« mobile) wornach Ibövost einbestandiges Aus- uiid Einströmen von Materie annimmt, und behauptet, der Körper steige,falle an Temperatur, oder behalte sie unveränderlich bey, je nachdem das Einströmen >< oder -- gegen dem Ausströmen ist. Das Zunehmen an Temperatur ist unfern Ansich-ten gemäß, eben so die Veränderung eines Zustandes, als das Zunehmen an Geschwin-digkeit. Die veranlassenden Ursachen zu diesen Veränderungen nennen wir Wärmerrafcund mechanische Kraft; wir nehmen eben so ungern einen Warmcstoff an, als einen Be-wegungsstoff.
§. 217. Wenn die Masse AI gegen jene m (zweyer beliebiger Körper z. B. Metallund Luft), in jene Umstände verseht wird, unter welchen eine calorisizirende Wechselwirkungeintreten könnte, und es besteht ein solches Verhältniß zwischen dein unmittelbaren Calo-rifiziren 0 und jenem 0 an den Massen AI und u«, daß jene Wechselwirkung zu Nullwird, daß nämlich kein wechselseitiges Erwärmen und Abkühlen statt hat, so wird nichtsdesto weniger die Masse AI eine andere calorisizirende Einwirkung auf die Masse m'eines dritten Körpers (z. B. Quecksilber) äußern können, als dicß m thnn wird. Bei)angenommenen Graden des unmittelbaren Calorisizirens der Massen AI, m, m', wird dieEinwirkung von AI auf uff so wie die Einwirkung von m auf uff, von der Masse
irr' abhangen; wir bezeichnen jene Einwirkungen durch-A,uff g-L nff"-s-Lm'^-s
und durch am' -s- bm" -s- am'' -s .
Ist uff sehr klein, so dürfen wir jene Einwirkungen durch ffnff und am' ausdrücken;in diesem Falle sind aber der Erfahrung gemäß, die Einwirkungen einander gl 'ch,(im Falle eines kleinen Werthes der Quecksilbermasse uff am Thermometer steigt nämlichdas Thermometer so boch in der Masse AI als in jener m, wenn AI und in einandernicht wechselseitig abkühlen und erwärmen); es ist daher --- a.
Folgende Analogie aus der Mechanik mag das Gesagte erläutern. Wenn AI einevollkommen weiche, m eine vollkommen elastische Masse ist, und wenn uff eine voll-kommen elastische, gegen AI und m verschwindende (sehr kleine) Masse ist; wenn ferner AIund m vor ihrem Stoße an uff, deren Geschwindigkeit -- ff ist, die Geschwindigkeiten ffund u haben; wenn überdies jene drcycrley Geschwindigkeiten, nach dein Stoße zwischenm und uff, zu folgenden werden, ff zu V und u zu v, ferner im ersten Falle ff zuin« zweytcn Falle ff zu av'; so ist im ersten Falle AV — ff — ff — ff, im zweytenFalle, av' — ff z se — ff). Ist AI von m nur der Qualität nach verschieden,aber AI -- m der Quantität nach, und ff -- u, so ist im ersten Falle AA' — ff---- L 7^ ff, im zweyten Falle -- ff 2 (ff — ff). Hier äußert sich an den zwey-