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ms man eitt sehr empfindliches Quecksilber-Thermometer. Auch muß durch eine eigeneVorrichtung möglich gemacht seyn, das Waffer im Gefäße unter einander zu rühren, beyringsum verschlossenem 'efaße. Das Gefäß wird nur wahrend des schnell zu verrichten-den Waffcreingüßenö geöffnet; die ganze übrige Zeit aber beständig verschlossen gehalten.N .ch jedem Einguße wird sogleich das Waffer im Gefäße gerührt, um sogleich die ganzeFlüffgkeit auf einerlei) Temperatur zu bringen, wo dann diese Temperarur sogleich auf-geschrieben wird. Das Waffer wird immer dem Gewichte nach gemessen.
Man untersuche vorläufig sein Thermometer an den Waffcrmasien von ver-schiedener Temperatur, und zwar in der Rücksicht, daß das Waffer von' einerlei)Temperatur bei) jeglichem Gewichtanthcile, am Thermometer dieselbe Temperatur anzeige, als die Gewichteinheit des Waffers für sich abgesondert', am Thermometeranzeigt, welches strenge genommen unmöglich ist, aber doch näherungswcise statt findenkann. Dieß wird nämlich dann statt finden, wenn die Gcwichtcinhcit am Waffer,und alle Gewichte, unter welchen die Temperatur des Waffers gemessen wird, großgenug gegen die Masse des Quecksilbers im Thermometer sind, daß diese Masse ge»gen jene bcynahe verschwindet. Die Erfahrung beweist dieses; es ist aber auch leicht ausder dynamischen Wärmetheorie einzusehen, wie uns der Stoß bei) unelastischen Körpernaus eine analoge Weise darthut. Hier folgt nämlich aus Ält? ch me — ch mv,und aus V v, der Werth für den Zuwachs an Geschwindigkeit in der gestoßenen
Masse m, so: v — c ——— ^ ^ ^ ; ändert man nun hier auch lVI, jedoch so, daß
alle Wcrthe von ÄI so groß gegen m sind, daß m gegen sie alle bcynahe verschwindet,so ist v — e bey allen jenen verschiedenen großen Werthen von KI, näherungswcise un-veränderlich — O — c.
Die Versuche sind also mit kleinen Thermometern und beträchtlichenWassermassen anzustellen, und die Einheit der Wassermasscn (die Gewichtein-heic) ist groß anzunehmen.
Nun zu den Versuchen selbst.
Man gieße zu dem Waffer vom Normalgewichte (Z, und von der hohen Normal-temperakur Tff das wir kurz das Normalwasser nennen wollen, nach einander dieWafferquautitätcn ff, ff, .ff", u. s. w., von den Temperaturen u. s. w. (wo-
bey man jeden dieser Versuche immer wieder auf dieselbe Weise vornimmt); und zwarin solchen Verhältnissen, daß die nach jedem Einguße gerührte Masse, nacheinander die-selbe Normaltemperatur ? erhält fr < T', aber r > -r" > r" > > u. s. w.,daher ff > ff > ff" > u. s. w.j
In allen diesen succcffiven Operationen, ist eine und dieselbe die Masse (), von der
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