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Dünste oder Dampfe proportional. Hiebe,) muß man aber die Menge der in der Luftschon aufgelösten Dünste abrechnen, denn die Kraft, mit welcher die Verdunstung vor stchgehet, ist gleich dem Unterschied zwischen der Expansivkraft der steh bildenden, und detschon in der Luft befindlichen Dämpfe, und durch diese Kraft werden die Thcilchen derDampfe durch die Zwischenräume der Luft gerade so wie Wasser durch Kieselsteine ge-trieben.
§. 192. Die Erscheinungen von Warme und Kalte beziehen sich nicht auf ent-gegengesetzte, oder auch nur qualitativ verschiedene Actione», sondern bloß auf verschiedeneGrade, auf welche einerlei) Action ausgeübt wird. Denn, der Körper, der gegen einenandern kalt scheint, kann gegen einen noch andern warm erscheinen. Die Acußerung vonWarme und Kalte bezieht sich daher bloß auf die verschiedenen Grade des Gcwccktscynsoder der Stimmung, bey einem und demselben Typus, nämlich beym Typus zur Wär-meaction. In dieser Ansicht liegt nichts hypothetisches, nichts von einer angenommenenWärmematerie, die wir unmittelbar nirgends wahrzunehmen vermögen.
Wenn ein Körper, von einer höheren Temperatur, auf eine niedrigere gebracht wird,so entsteht eine Contraction, und umgekehrt. Wollte man hieraus schließen, Warme undKalte seycn entgegengesetzte Actionen, nämlich Actione» nach Expansion, und nach Con-traction, so wäre dieser Schluß falsch, da aus obiger Betrachtung eigentlich nur so vielhervorgeht: Wird der Typus zur Wärmcaction auf einen gewiffen Grad geweckt, so ent-steht am Körper ein bestimmter Grad von Expansion; wird der Typus zur Wärmcactionauf einen höhern Grad geweckt, so entsteht am Körper ein höherer Grad von Expansion.Dieser Grad von Expansion gegen jenen betrachtet, ist aber nur ein höherer Grad vonExpansion; nie aber dürfen wir diesen Znstand als absolute Expansion, und jenen Zustandals absolute Contraction betrachten; indem ja Alles, was einen endlichen Raum einnimmt,als Expansion erscheint, und diese Expansion ins Unendliche, bis auf die Größe eines ma-thematischen Punktes abnehmen kann.
§- 193« Ich will hier in gedrängter Kürze das Wesentlichste aus den Wärmethe-oriecn von Dalton, Oerstedt, H. Davy, ausheben. Ersterer ist in allen seinen An-sichten Atomistiker, die bcyden letztern neigen sich mehr nach dynamischen Ansichren.
§. 194. Daltons Theorie bezieht sich wesentlich auf Folgendes "): Der War-mestoff ist eine elastische Flüssigkeit von großer Feinheit, deren Theilchen einander zurück-stoßen, während sie von allen übrigen Körpern angezogen werden. Bey gleichen Tempe-raturen ist Ruhe; die absolute Menge des Wärmestoffö ist aber in diesem Falle in irgend
») Dalton neues System .... 151z.