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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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I?z

tropfbarflüsssgen, und aus diesem in den dunstförmigen Aggregatzustand. So übergeht Eisin Wasser und Wasserdampf; Metall in fließendes Metall lind Metattdampf.

Höchst merkwürdig ist hiebe») folgendes Gesetz: Wenn ein solcher Körper in seinemAggregatzustande von Außen erwärmt wird, so äußert er bey fortgesetzter Erwärmung eineallmählig zunehmende Temperatur; und das Wachsen dieser letzten» wird beschleunigt, wenndie erwärmende Einwirkung von Außen erhöhet wird. Es tritt aber endlich jener Zustand«in, bey welchem der Körper aus dem festen in den flüssigen Aggrcgatzustaud übergeht,welches nicht in der ganzen Masse jählings erfolgt, sondern nur nach und nach in dersel-ben vor sich geht. Zu gleicher Zeit kann man das wundervolle Phänomen bemerken, daßdie Temperatur des Körpers auf keine Weise verändert werden kann, so lange nicht dieganze Masse den Zustand der Flüssigkeit erreicht hat; mögen auch die Erwarmungsmicrclwie immer erhöht werden. Ist die ganze Masse flüssig geworden, so wachst bey fortgesetzterErwärmung deren Temperatur auf dieselbe Weise wie zuvor. Es tritt aber wieder derZustand ein, wo eine bestimmte Temperatur nicht mehr erhöhet werden kann; und dießzwar dann, wenn das Tropfbarflüssige in das Dunstförmigc übergeht. Die constante Tem-peratur halt hier abermals so lange an, als nicht die ganze Masse in Dunst verwandeltworden. Ist dieß geschehen, so nimmt der Tempcraturstand bey fortgesetzter Erwärmungwieder zu u. s. w. Es versteht sich, daß hier durchgehends einerlei) Barometerstand wah-rend der ganzen Erscheinung angenommen wurde.

Da die Temperatur nichts anders ist, als der Grad der Wärmeaction, die ein Kör-per gegen einen andern äußert, gegen den er in jene Umstände versetzt ist, worauseine Wechselwirkung rücksichtlich jener Action hervorgehen kann; so dürfen wir die ebendargestellte Erscheinung folgendermaßen auffassen. Im erwärmten Körper ist der Tupuszur Wärmeaction auf einen gewissen Grad geweckt; daher er in jenen Körpern, mir denener in die hiezu erfoderliche Wechselwirkung tritt, den Typus zur Wärmeaction, auf einejenem Grade angemessene Weise, gleichfalls weckt. Nun aber besteht in der Wärmeac-tion eines Körpers nicht blvs das Vermögen, andere unorganische Körper auszudehnen,oder in andern organischen Körpern gewisse Reize hervorzubringen; sondern es besteht dieseWärmeaction auch noch wesentlich darin, den Aggregatzustand des erwärmten Körpers zuverändern. Die Wärmeaction eines Körpers äußert sich daher zu gleicher Zeit subjectivund objectiv. Nun besteht aber hier, wie bey vielen andern Actionen der Natur, wohinvor allen andern die viralen Actionen gerechnet werden müssen, eil» ganz eigener Egowmusd. h. eine eigene Vertheilung der Action nach der subjektiven und objektiven Seite hin,mit einer jedesmaligen lleberwucht nach der subjectiven Seite hin. Dieser Egoismus be-hauptet bey den verschiedenen Graden der Erwärmung des Körpers ebenfalls seine ver-schiedenen Grade. Von diesen sind uns zwey iVlaxuna bekannt. Diese iVIaxima der Sud-