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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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entweder für sich, oder doch in Hinsicht der Temperatur positive!, Körpers. Aus demGrade der Temperatur, bey welcher die feuerbeständigen Alkalien das Wasser fahren las-sen, kann man auf die Größe der chemischen Verwandtschaft schließen. Auch die Thon-erde bindet so viel Wasser, daß der Sauerstoffgehalt desselben dem der Basis gleich ist.Für sich nimmt das Eisenoxyd doppelt soviel Sauerstoff auf, als das Wasser, das sichdamit bindet, enthalt; tritt es aber mit andern Körpern in Verbindung, so nimmt e6eine Menge Wasser auf, deren Sauerstoff dem des Oxydes gleichkömmt.

In den Salzen ist, nach BerzeliuS, der Sauerstoff des CrnstallwasserS stets einMnltiplum nach einer ganzen Zahl von dem der Basis, oder (wie bey der Citronensaureund dem basischen kohlensauren Kupseroxyd) ein Submultiplum nach einer ganzen Zahlvon der Sauerstoffmenge der Basis. Wenn wir den Sauerstoff des CrystallwasserS mirdem der Saure vergleichen, finden wir nicht immer ein Verhaltes, nach dein nämlichenGesetze. Dieß führt BerzeliuS auf folgende Regel: In Verbindungen von mehrerenoxydirten Körpern ist der Sauerstoff desjenigen Bcstandtheils, der davon am wenigstenenthält, in der Sauerstoffmenge jeder der übrigen Bestandtheile nach einer ganzen Zahlenthalten.

BerzeliuS nennt säuerliche oder saure Salze, und umgekehrt basische Salze solche,welche des Sauerstoffs in der Saure, bezogen auf den in der Basis, verhältnismäßigmehr, und umgekehrt weniger , als das Neutralsalz enthalten. Der Sauerstoff der Säurekann in den basischen Salzen sowohl ein Submultiplum als ein Multiplum nach einerganzen Zahl von dem der Basis seyn. Die Menge von Basis, welche eine gegebeneMenge von Säure in einem basischen Salze sattigt, kann von der Basismenge des neu-tralen Salzes derselben Art ein Multiplum nur nach einer solchen Zahl seyn, durch wel-che zugleich der Sauerstoff der Säure von dem der Basis ein Submultiplum oder einMultiplum nach einer ganzen Zahl wird.

Doppelsalze sind nach BerzeliuS immer aus zwey neutralen Verbindungen zusam-mengesetzt, welche man in den meisten Fällen durch Mischung der Auflösungen und ge-meinschaftliches Ceystallisiren dieser beydeu Verbindungen hervorbringen kann. Diese Dop-pclsalze können von zweyerley Gattung seyn: sie sind entweder aus einer Säure und zweyBasen, oder, wie eS sehr selten ist, aus 2 Säuren und einer Basis zusammengesetzt. Daes bekannt ist, daß die sauren Salze die doppelte Menge von Säure der neutralen enthalten, und da man ein Doppelsalz erhält, wenn man diese Säure mir einer zwennnBasis sättiget, so muß die nun hinzukommende Basis die nämliche Menge Sauerstoff,als die vorher im Salze gewesene Basis enthalten.

Wenn zwey Körper, welche wir für einfach halten, sich in mehreren Verhältnissenvereinigen können, so sind diese Verhältnisse, wenn die Menge des negativ-elektrischen