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Schwefelsäuren. Auch die Verbindungen von Metallen mit Schwefel, folgen dem nämli-chen Gesetze. Ferner, daß die brennbaren Körper allezeit doppelt so viel Schwefel in ih-ren Verbindungen im Minimum mit demselben aufnehmen, als Sauerstoff in ihrer Oxy-dirung im Älinimum. 'Aus diesem folgt: Wenn zwei) Körper ^ und L, sich mit ein-ander in verschiedenen Verhältnissen vereinigen können, so geschieht dieses nur nach folgen-den Verhältnissen: einmal mit einmal L, , mit L; i -4, mit 2 L und i ^ mit4 L. Ferner: Wenn vier Körper v, lü, v sich unter einander, je 2 und 2, verein!«gen können, so verhält stch das 6 zu 0, wovon gesättigt wird, wie das O zu demO, welches L sättiget. Ein jedes Schwefel-Metall, wenn es vollkommen opydirt wird,muß diesem zu Folge ein neutrales Salz geben, worin der Orygen des Metallopydö dieHälfte von dem Schwefel der Schwefelsäure ausmacht; und diesem entsprechen muß einejede Basis, welche ioo Theile Schwefelsäure neutralisirt, 20,29 O.rygen enthalten. Da-gegen setzen Ivo Theile Salzsäure an der ffie sättigenden Basis 30,7; Oxygcn voraus.Aus diesem folgt auch, daß Ammoniak Sauerstoff enthalten muß.
Berzelius hat für die unorganische Natur folgende Gesetze der Bildung gefunden ").») In einer chemischen Verbindung von 2 oder mehreren opydirten Körpern (Säurenmit Säuren, oder Säuren mit Basen, oder Basen mit Basen) ist der Sauerstoff des ingrößerer Menge gegenwärtigen Körpers ein Mulciplum nach einer ganzen Zahl (d. i.,nach 1, 2, z, 4) von dem Sauerstoffe des in geringerer Menge gegenwärtigen Körpers;und in jeder ch mischen Verbindung zwischen zwey brennbaren Körpern sind diese in sol-chen Verhältnisse^ vorhanden, daß, wenn die Verbindung orygenirt wird, eine neue Zu-sammensetzung enl r, welche nach dem eben angeführten Gesetze gebildet ist. 2) Umdie Frage zu bean orten: wie sich die Menge des Sauerstoffs einer Säure, zu derMenge der sie sättig, .den Basis verhält, gibt Berzeliuö folgendes Gesetz an: Wenn zweyopydirte Körper z. B. eine Säure und eine salzbare Basis neutrale Verbindungen einge-hen können, so erhalt derjenige der beydcn Körper, welcher sich in der galvanischen Kettenach dem positiven Pol begibt, entweder 2 oder z, 4, 5, 6 mal so viel Sauer-stoff als der andere Körper, welcher nach dem negativen Pol hinstrebt
Nicht alle Säuren lassen sich für sich darstellen; so z. B. läßt sich die Salzsäurevon den Körpern, mit denen sie verbunden ist, nicht trennen, sagt Berzelius, so oft esan Wasser fehlt, womit sie sich im Entstehungsaugenblick verbinden kann. Schwefelsäurekann nie wasserftey dargestellt werden, und wenn man sie zu erhalten versucht, bekömmt
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Gilberts Annalen i8n. 6.Gilberts Annalcn. izn.