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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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§. 168. Ich will hier »och Einiges über die Gesetze der chemische» Mischungsverhält-nisse anführe», vielleicht bin ich so glücklich, diese Gesetze einer Theorie zu untcrwcrfcn,welche aus meinen Ansichten über die Umstimmuug der Typen hervorgeht. Allein ichspare mir dieß für die Nachtrage zu dieser Schrift auf.

Bergmann (1767 1784) und iavoisier (1771 r?94) ") waren die ersten,die eine Zahlen-Präcifion in die Chemie einführten. Der erste beschäftigte sich besondersmit dem Verhältnisse der Basen zu den Sauren in den Salzen, der zweyte besondersmit der Analyse der Erscheinungen des Verbrcnnens, d. h. nur dem Vcrhäiruisft, in wel-chem sich der Sauerstoff mit chen vcrbrennlichen Körpern verbindet. Einige Korper ver-binden sich mit einander nur in bestimmten Verhältnissen, einige nicht z. B. die iegirun-gen, die Erden und einige Basen der Salze untereinander, die Salze mit Wasser, dieHarze mit Alkohol.

Nach Berthollet ist die chemische Verwandtschaft eine Kraft, welche alle heterogeneKörper zu einem Körper neuer Art zu vereinigen strebt, und zwar nach den Gesetzen derchemischen Masse. Diese Vereinigung würde vermöge der Natur der chemischen Kraftnach allen möglichen Verhaltnissen erfolgen, wenn nicht durch die Schwächung der Ver-wandtschaft mit der Sättigung, und bell beyden Kräften die der Verwandtschaft immerenrgegenstreben, nämlich der Anziehung des Gleichartigen und dem Bestreben nach Ela-sticität, Treunungen erhalten würden.

Die Gesetze, die Berthollet aufstellt, sind allgemein, und gelten nicht nur von denVerbindungen, sondern auch von den Auflösungen, die sich nur durch die Stärke der inihnen wirkenden chemischen Kraft von einander unterscheiden. Sind diese Kräfte schwach,z. B. bey Auflösungen, so sättigen sich anfänglich die festen Theile mit den Flüssigen,und wenn dadurch die Cohärenz geschwächt ist, so erfolgt die gleichförmige Vertheilung,oder eine zweyte Sättigung. Sobald zwey flüssige Körper von beträchtlicher Verwandt-schaft mit einander in Berührung treten, so erfolgt vermöge der Anziehung des Ungleich-artigen eine Verdichtung. Bey einigen ist sie für ein gewisses Verhältnis der Mischungein Maximum; wo dieß ist, ist nur eine chemische Verbindung möglich; und zwar indem genannten Verhältnisse. Bey Gasarten ist die Condensarion am größten, bey diesenfindet das Genannte auch besonders statt; so verbindet sich z.B. Sauerstoffgas mit Was.serstoffgaS immer nur zu Wasser, in dem Verhältnisse von 2 : 1 dem Volumen nach.(Nach Berthollet dein Sohne und Gay-Lussac). Bey Körpern, die sich bey ihrer Be-rührung wenig verdichten, ist eine Verbindung in allen Verhältnissen bis zur Sättigung

5) Gilberts Annalen izi:. 12.

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