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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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^ und IZ in mechanische Relation gegen einander versetzt finden, in jenen Fall, daß durcheine veränderte Beleuchtung, die Farbenharmonie (die Harmonie unter den Aktionen n"b") ausgehoben würde; so würde zwar in dieser einseitigen Rücksicht, die Erscheinung alseine zweyfache sich darstellen; allein die noch herrschende Harmonie, zwischen den übrigenActione» a, d, und a', b', würde es immer noch möglich machen, die Erscheinung alseine einzige aufzufassen, indem man nämlich von den Aetionen a", d" abstrahiren möchte.

Allein, ganz anders würde sich die Sache dann verhalten, wenn man durch irgendeine Veranlassung eine gestörte Harmonie in den Bewegungen a und d erzwingen möchte.;denn dieses wäre nothwendig, mit dem Reisten der Fäden, oder überhaupt, mit dem Aus-tritte der Körper aus ihrem Systeme verbünde», wodurch nicht bloß die Harmonie in denBewegungen, sondern zugleich auch jene in den Tönen, eben so jene in den Farben, miteinem male aufgehoben wären.

Hier erscheint nun sehr deutlich die Action a und d, nämlich die Bewcgungsactio»,im Verhältnisse zu den übrigen,Aetionen a', d' und a", b" (Ton und Farbe) als Cardinal-action, von deren Harmonie oder Disharmonie, die Harmonie oder Disharmonie zwischenden gleichnamigen Aetionen a,' d', und den gleichnamigen Actione» a" b" abhängen. Janoch mehr! Die augenblickliche Aufhebung der Harmonie in den Bewegungen, nämlichder Harmonie in den Accionen a und d, hat sogleich die Körper und L als das wiederhergestellt, was sie vor ihrer mechanischen Verbindung, vor der wechselseitigen Umstimmungihrer Typen waren; sie sind wieder freye unabhängig von einander, im Räume schwebende,für sich tönende, für sich farbestrahlende Körper geworden; ihr isolirter Zustand ist wiederder, den sie ursprünglich hatten.

Folgendes Beyspiel das von dem eben erwähnten sehr abweicht, verdient feiner Ana-logie willen, nicht weniger hier angeführt zu werden:

Zwcy Seelen durch liebe und Freundschaft verbunden, hiedurch gleichsam ein harmo-nischer Einklang, verhalten sich gegen einander unverändert in diesem Zustande, so daßFreude, Leid, Hoffnung, Furcht und manche andere Affectioncn des Gefühls von einemGemüthe dem andern mitgethcilt, von demeinen dem andern crwiedcrt werden; diese Har-monie wird zwar zuweilen durch einzelne Disharmonien (Verschiedenheit in einzelnen An-sichten; eine gleichgültige, oder wohl auch nur mißverstandene Erwiederung einer herzlichenAeußerung) theilweise gestört; allein, dieß hat auf das Ganze keinen entschiedenen Einfluß,das schöne Bild der Freundschaft verlöscht darum nicht; es hat sich hier gleichsam eine rei-zende Gegend nur in den Nebel verhüllt, um aus demselben in um so reinerer und üppi-gerer Gestalt wieder hervorzutreten. Dennoch kann es sich fügen, daß durch ein unseeligcsVerhängnis, durch eine einzige Veranlassung, jenes Band der Freundschaft, das für dieEwigkeit geknüpft zu seyn schien, mit einemmale gelöset wurde. Es kann in jenen übrigens