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Einwirkung ausgesetzt ward, nicht mehr als einzige Materie, nämlich nicht mehr als eineeinzige gleichnamige Actio», ausübend, sondern als zweyerlcy gleichnamige Actiouen <st Istausübend, folglich als zweyfachcr Stoff.
Aber nicht genug! es blieb nun nicht bloß bey der Disharmonie zwischen den gleichnami-gen Actiouen, cst und Ich sondern es erschien nun eine totale Disharmonie in allen übrigen gleich-namigen Actionen. Da nämlich die oyygenigte Action von der hydrogenigten Aetion abgesonderterschien (indem nämlich Opygen und Hydrogen mit ihren ursprünglichen Typen wieder aus-traten), so hatte sich wieder jene ursprüngliche Dissonanz in allen übrigen gleichnamigenActione,, hergestellt, welche vor der Umstimmung der Typen (vor der Verbindung des Opy-gcns und HydrogenS zu Wasser) statt gesunden hatte.
Dicß Resultat läßt sich eben nicht a xriori als nothwendig erklaren; indem ja garwohl eine Dissonanz zwischen den Actione» c>' und Ist hätte entstehen können, ohne daßhiedurch die Harmonie unter den Actione,, cst und I," so wie unter jenen cst' und I,", sowie unter ..... hätte ausgehoben werden müssen. Denn, so können ja z. B. zweygespannte Darmsaiten Töne geben, die dergestalt in Harmonie stehen, daß bcyde Töne nurals ein einziger Ton erscheinen; und dennoch könnten diese Darmsaiten von zweyerley Farbescyn, und zwar so, daß unter diesen Farben die grellste Disharmonie bestünde.
Noch wunderbarer wird die oben erwähnte Erscheinung an dem der galvanischen Ein-wirkung ausgesetzten Wasser, wenn wir erwägen, daß die eintretende Disharmonie unterden elektrischen Actione,, «st und I,', nicht nur von einer totalen Disharmonie unter denübrigen gleichnamigen Actione» o", Ii", ferner ck", Ii", ferner .... begleitet war, sonderndaß die Actione,, «st, c>", <st" .... und eben so die Actione» Ist Ist I," . . . ., ganz wie-der als jene erschienen, an welchen sich die o.rygenigten und hydrogenigten Actione,, in ih-rem ursprünglichen Zustande qualistcirten.
Diese Betrachtung, welche wohl gestatten möchte, manchen tiefen Blick in das mysti-sche Wesen des Chemismus zu werfen, diese Betrachtung, sage ich, mag uns, wo „'.chtzu der völligen Behauptung, so doch zu der sehr gegründeten Vermuthung führen: esseyen die elektrischen Actiouen als jene Cardinalactionen der Materiezu betrachten, von deren Harmonie oder Disharmonie, die Harmonie oderDisharmonie aller übrigen Actione,, abhinge, u. z. so, daß bey entstehen-der Disharmonie in den elektrischen Actione,,, alle übrigen Actionenwieder auf jenen ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden, welcherdamals statt fand, ehe eine Umstimmung der Typen zu einer totalen Har-monie vor sich gegangen war.
Wir wollen dieses Bild der Abstraction, durch eine sinnliche Darstellung erläutern,indem wir einen analogen Fall aus der Mechanik entlehnen: Man denke sich zwey Kör-