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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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auffallende Erscheinung der chemischen Mischungsverhältnisse, worin beym ersten Anblickedas in der ganzen Natur so allgemein herrschende Gesetz der Continuirät gänzlich vermißtwird, hieraus sage ich, laßt sich diese wunderbare Erscheinung auf eine so natürlicheund ungezwungene Weise erklaren, daß sie mit den Gesetzen der Mechanik, dem mit derhöchsten Pracision und Bestimmtheit bearbeiteten Theile der Naturlehre, übereinstimmt;wie ich hier sogleich zeigen will.

Man denke sich zwcy vollkommen «lastische Körper, deren Schwerpunkte in einerlei)geraden Linie nach einerlei) Richtung mit verschiedenen Geschwindigkeiten sich gleichförmigfortbewegen. Die Blasse des Körpers kl Kl, jene des Körpers in rn, ihre Ge-schwindigkeiten vor dem Stosse Li und o, wobei) L! größer als o angenommen wird, so,daß die Masse Kl jene in einholt, wodurch ein Sroß unter diesen Körpern erfolgt.

Wir wollen hier das Phänomen des Stoffes verfolgen, und dabei) allemal dieAnalogie mit den chemischen Erscheinungen anführen.

Die Massen KI und m sind eine und dieselbe Materie, sie äussern beyde dieselbeAction, nämlich die BewegungSaction, aber in verschiedenen Graden, d. h. sie bewegensich mit verschiedenen Geschwindigkeiten, und hiernach bestimmt sich das Verhältnis; derIntensitäten der Be.vegungöacrion, Li, a, hingegen das Verhältnis; der Quantitäten derBewegungSaction durch die Producte Kid! und ma (die zwei) chemischen Sroffe KI" m",deren Massenverhältnisse wir durch Kl" in" bezeichnen, sind eine und dieselbe Materie, sieaußen; beyde dieselbe Action, nämlich die chemische Action, aber in verschiedenen Graden,und hiernach bestimmt sich das Verhältnis; der Jntensiräten der chemischen Actione,; L!', e",hingegen das Verhältnis; der Quantitäten der chemischen Actione;; durch die Producte kl" L'und in'«/). So verhält sich Alles vor den; Stosse (so verhält sich Alles vor der chemi.sehen Wechselwirkung als die chemischen Stoffe noch von einander getrennt sind). DerStoß erfolgt, der Streit zwischen beyde» Massen dauert eine Zeit fort, und äußert sichtheils durch die veränderlichen Geschwindigkeiten, in welche die Massen nach und nachübergehen, theils durch den fortwährenden Druck, der im Berührungspunkte der Massenwährend der ganzen Dauer des Stoffes nach einen; gewissen Gesetze der Cominuitäc be-steht (die wechselseitige Durchdringung der Materien kl", in", und die Wechselwirkung unter diesen beyden Massen erfolgt; der Streit zwischen beyden Massen dauere eine Zeitfort, und äußert sich durch fortwährende Veränderungen in den chemischen Actione,;, fer-ner durch mechanische Beweg;,!,gen, durch eine Unruhe in der ganzen Masse, durch Wär-me-, Licht-, Elektrizität-Erscheinungen). Der Stoß ist vollendet, die Massen KI und inwirken nichc mehr auf einander, und bewegen sich in dem nunmehr eingetretene» Behar-rungestande mit den Geschwindigkeiten V und v (die chemische Wechselwirkung ist vollen-det, die chemischen Stoffe kl' und m" wirken nicht mehr auf einander, und üben in dem

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