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verschiedene Körper sind, sondern bey ihnen blos der Typus zur Bewegungsaction aufverschiedene Grade geweckt ist). Wenn zwey Antheile der allgemeinen einzigen Materiezu gleicher Zeit einerlei) chemische Accion, die ich Action e nennen wich!, ausüben, jedochin verschiedenen Graden, mit verschiedenen Intensitäten; wenn überdies) diese bcyden An-theile von Materie einander wechselseitig dergestalt durchdrungen haben, daß sie mit ein-ander gemeinschaftlich einen bestimmten Raum ausfüllen, so wird (bey jedem beliebigenVerhältnisse der bcyden Massen) eine Harmonie unter den beydcn chemischen Actioncn be-stehen, d. h. es werden beyde chemische Actionen als eine einzige chemische Action erschei-nen, wenn unter den Intensitäten dieser Actione!, das oben bestimmte Verhältnis) stattfindet (so wie die Bewegungen zwcyer zu gleicher Zeit, mit einem Blicke wahrzunehmenmöglicher Körper, als eine einzige Bewegung erscheinen werden, wenn die Näherung oderEntfernung dieser Körper gegen einander einem regelmäßigen Gesetze folgt). In diesemFalle besteht das, was man chemische Verbindung nennt.
Diesen Ansichten gemäß, wäre eine chemische Verbindung zwischen den hier erwähn-ten Anthcilen von Materie unter allen denkbaren Mafsenverhältnissen (Verhältnissen derAntheile) möglich, wenn nur ein wechselseitiges Durchdringen der Materie bewerkstelligtwürde, indem zur Harmonie der chemischen Actioncn, und folglich zur Erscheinung derchemischen Verbindung, weiter nichts erfordert wird, als ein aliquotes Verhältnis) der In-tensitäten der chemischen Action in beyden Materien, wobey das Verhältnis) der Quanti-täten dieser chemischen Action gleichgültig ist. Dies) Resultat stimmt aber mit der Er-fahrung gar nicht übcrein.
Die eben dargestellte Folgerung erscheint vollkommen falsch, und aller Widerspruchzwischen Theorie und Erfahrung verschwindet, wenn wir tiefer in die Natur der hier auf-gestellten Theorie dringen.
Wenn die hier erwähnten Antheile der Materie einander durchdringen, so entstehtunter denselben eine Wechselwirkung, wodurch die Typen zur chemischen Action in bcydenAntheilen wechselseitig umstimmt werden. In den ersten Augenblicken des Zusammenkom-mens beginnt diese Wechselwirkung, beginnt der Streit die Typen wechselseitig zu „» stim-men, dann folgt Beharrungsstand, der Streit ist vollendet, bey bcyden Materienanthei-len sind die Typen ans bestimmte Grade umstimmt.
Vom Verhältnisse dieser Grade hängt cö ab, ob Harmonie unter den chemischenActionen bestehe, oder nicht; d. h. ob chemische Verbindung statt finde oder nicht. Nunist aber leicht einzusehen, daß das Verhältnis) dieser umstimmten Typen, folglich der sichhierauf beziehenden chemischen Actionen nicht blos vom Verhaltnisse der ».sprünglichenTypen der erwähnten Matericnantheile abhänge, sondern zugleich auch vom Ver-hältnisse der Matericnantheile selbst. Hieraus ' ßc fich d,e in der Chemie so