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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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H. Davy sagt: Chlorine hat gegen brennbare Körper größere Verwandtschaft alsOxygen, ui.d treibt diesen daher von den Oxyden aus: derselbe sagt aber auch, in derEuchlorine ist die Chlorine der elektrisch-positive Bcstandtheil. BerzcliuS findet in die-sen zwey Behauptungen folgenden Widerspruch: gemäß der ersten ist (nach elekcro-chemi-scher Theorie) Oxygen wen igest negativ-elektrisch, hingegen gemäß der zwcyccn ist Oxv-gen mehr negativ-elektrisch, als die Chlorine.

Chlorine verbindet steh nicht mit reinem Kohlenstoffe, wohl aber mit KohlenoxydgaS,und Zwar in diesem Falle zu einer starken Saure. Dieß Phänomen nach der neuenLehre erklärt, führt auf folgende schwer zu beantwortende Frage: i) Wie kömmt eS, daßder Kohlenstoff die einzige bekannte Elementar - Substanz ist, die sich blos durch Zwischenkunft von Oxygen mit Chlorine vereinigt? 2) Also kann auch eine Saure dadurch ent-stehe», daß eine simerfahige Basis (Kohlenstoff) mit zwey säuernden Prineipcn (Oxygen,Chlorine) sich verbindet? Weit einfacher, und ohne dergleichen Zweifel zu erregen, er-klärt sich obiges Phänomen nach der älter» Lehre folgendermaßen: Wenn Kohlenstoff mitorydirt-salzsanrem Gas zusammenkömmt, so entsteht weder eine Trennung von Kohlenoxyd-gaS und salzsaurem Gas, noch eine Verbindung aus KohlenoxydgaS und falzsaurem Gas,indem weder salzsaures Gas für sich allein in wasserfrcyem Zustande bestehen kann, nochdas KohlenoxydgaS (welches überhaupt mit andern oxydirten Körpern unvereinbar ist) sichmit Salzsäure verbinden kann. Kömmt hingegen KohlenoxydgaS zu oxydirt - salzsauremGas, so bildet sich Kohlensäure und Salzsaure, und diese beyden Säuren zusammen, ver-binden sich zu einer Doppelsäure. Am basischen salzsaurcm Bleyoxyd und Kupferoxydzeigt Bcrzelius, wie sich die chemische Proportionslehre bestätigt, wenn Alles nach deraltern Lehre erklärt wird, welches nicht der Fall ist, wenn Alles nach der neuer» Lehreerklärt wird. Die nach der neuern Lehre bisher erklärten Erscheinungen an dem von Gay-Lussac sogenannten Jod erklärt BerzeliuS nach der ältern Lehre. So sagt er z. B. durchEintrocknen der Mutterlauge gewisser Sodarten erhält man ein schwer crystaliisirbaresSalz, das eine Verbindung mit Natron und einer Säure ist, die ich Jodsäure nenne,und wobey die saucrfähige Basis noch unbekannt ist. Mittelst Schwefelsäure und Ma>^ganübcroxyd wird durch Hihe aus dem jodsaurcn Natron die Jodsäure mit mehr Oxygenverbunden, als Jodüberoxyd ausgetrieben (nach Gay - Lustae das Jod). Wird diesesJodüberoxyd mit Wasser gemischt, und läßt man durch selbiges einen Strom von Schwc-felwafferstoffgas hindurch steigen, so redueirt der Wasserstoff das Uebcroxyd zur Säure,während sich Schwefel niederschlägt. Durch Abdestilliren des Waffers wird WafferhaltendeJodsäure erhalten (k^v - Tm5Zac?, nc-iW lizAriocliguo). Wenn das Jodüberoxyd (Gay-Lußae'S Jod) der Einwirkung von oxydirtsalzsaurem Gas (Davy Chlorine) ausgeseHt wird,so entsteht eine Verbindung aus Salzsäure und überoxydirter Jodsäure; hier hat uam-