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einer innigen wechselseitigen Einwirkung, so entsteht, wenn diese Wechselwirkung wirklichstatt findet, entweder ein einziger Körper L, oder es bilden sich mehrere Körper von ver-schiedener Qualität. In dem letzten Falle geschieht es nun sehr ost, daß man zwey Kör-per erhält, nämlich einen ganz neuen, und einen in dem man die Substanz n in ihrervollkommenen Reinheit erkennt.
In diesem letzten Falle nun sagt man gewöhnlich, man habe die Substanz er ausihrer Verbindung mit k>, nämlich aus dem Körper L gefällt, und erklärt dieß daraus,als habe die Substanz c zu jener d eine größere Affinität als zu jener a, . . . .; wiedieß hinlänglich bekannt ist. Man leitet den Grad der Affinität zweycr Substanzen un-ter einander, von ihrem elektrischen Gegensätze ab; und sagt, die Affinität sey um so grö-ßer, je größer der elektrische Gegensatz ist. Man betrachtet die Sache so: wenn zwey inelektrizitätfreyem Zustande sich befindende elektrische Leiter von ungleichem Leitungsvcrmö-gen sehr nahe einander gebracht werden, so werden sie entgegengesetzt elektrisch (ck-kil—L);die aus diesem elektrischen Gegensätze entstehende Actraction und Vereinigung zu c>L, istdie chemische Verwandtschafcsäufserung zwischen diesen beyden Leitern.
Nach meiner Theorie der Harmonie erkläre ich dieß folgendermaßen: Das Erschei-nen des Körpers L als einzige Substanz, bezieht sich auf den Accord jener Grade, aufwelche die Typen zur chem. Actio» in a und b geweckt find. Durch das Hinzukommenvon e entsteht eine Umstimmung der Typen in a, in !i, in c. Die Sache ist nämlichso: ehe a und b den Körper L bildeten, war der Typus zur chemischen Actio» in ihnenauf die Grade a und /? gestimmt; durch ihr Zusammenkommen entstand eine wechselseitigeUmstimmung dieser Typen « A und nach vollendeter Umstimmung war der Typus zurmechanischen Action in a und I? nicht mehr auf die Grade « und .6, sondern auf jene «und /?' gestimmt, unter welchen Graden e/ und /?" eine Harmonie bestand. Der Accorddieser zwey Grade der Stimmung ist dann das chemische Erscheinen von L. Nun kömmte hinzu, dessen Typus vor dem Hinzutreten auf den Grad ^ gestimmt ist. Hicdurch ent-steht eine wechselseitige Umstimmung unter den Typen c/ /?' /; nach vollendetem Streiteseyen diese drey Typen auf folgende Grade gestimmt: «" /?' Besteht nun unter die-sen drey Graden der Stimmung keine Harmonie, so trennen sich die Substanzen von ein-ander; besteht Harmonie unter zweyen, und keine Harmonie unter dem sich dahin bezie-henden Accordc, und dem Grade der Stimmung des dritten Typus, so entsteht eine Tren-nung in zwey Theile, u. s. w. Ueberhaupt ließen sich hier weit mehr Modificationen inden Erscheinungen angeben, als dieß in der Ausübung wirklich vorkömmt; ein Umstand,der den physisch-mathematischen Theorien überhaupt eigen ist; wo man bey Auflösungeiner Aufgabe auf eine Gleichung eines höhern Grades gelangt, woraus oft weit mehrWertste folgen, als man für den gegebenen Fall sucht.