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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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aus einem höhern Gesichtspunkte auffassiu; kurz, wir müssen hier die Narur aus der We-senheit unseres Ichs zu erklären suchen. So wie wir in der Idee, welche als Combina-tion des Mannigfaltigen zur Einheit erscheint, nur dasjenige aufzunehmen geneigt sind, dasmit dem Ganzen in Harmonie steht; hingegen alles Jenes von einer aufgefaßten Ideescharf zu trennen, uns gedrungen fühlen, das mir dem Ganzen in Disharmonie steht, dasmit dein Ganzen der Idee in keinem richtigen Verhaltnisse steht; eben so muß auch inder Natur außer uns, welche mit unserm Wesen ein Ganzes ausmacht, eine Tendenz nachVereinigung des Harmonischen und nach Trennung des Unharmonischen bestehen. Ichmöchte sagen: natura adliorret clisliarmcmiam.

Wenn demnach die Typen zwcyer Stoffe in Harmonie unter einander stehen, so be-steht die Tendenz nach Vereinigung; stehen sie hingegen in Disharmonie, so findet einStreben nach Trennung statt. Ich sage Streben, Tendenz; hieraus folgt nicht, daßallemal wirkliche Trennung, wirkliche Verbindung vor sich gehen werde; denn, wer vermages zu entscheiden, ob nicht am Chemismus eben solche aufhaltende Widerstände bestehen,welche, wie am Mechanismus, manches Streben vereiteln. Ein Körper auf eine schiefeFlache gelegt, wobey eine geringe Neigung statt findet, wird unverändert darauf liegenbleiben, wenn er gleich ein Bestreben besitzt, längs der schiefen Ebene hinabzugleiten; alleindie Reibung ist es, welche ihn daran hindert.

H. izi. Bcy allen chemischen Verbindungen oder Trennungen findet sich allemal imResultate ganz dasselbe Gewicht, als in den im Ganzen verwendeten Materialien; kurz,wenn man in irgend einem chemischen Processi, alles, was sich sperren läßt, auffängt, sodaß nichts verloren gehen kann, so findet sich in den Resultaten und den angewendetenMaterialien rücksichtlich des Gewichts die vollkommenste Uebereinstimmung; diese wichtigeErscheinung, auf die vorzüglich Lavoisier bey seiner geometrischen Methode in den chemi-schen Operationen aufmerksam machte, zeigt uns, daß an der Materie das totale Ge-wicht nie verändert werden kann, mögen auch an der Materie übrigens was immer fürVeränderungen vorzugchen scheinen.

§. 152. Wenn die negativ elektrische Substanz mit der positiv elektrischen Sub-stanz ° ) sich in verschiedenen Mischungsverhältnissen verbindet, so ist erstere von letztererum so schwerer zu trennen, je kleiner das Verhältnis; der erstem zur letztem in der jedes-maligen Verbindung ist

§. 15z. Wenn die Substanzen a und lb, in innige Wechselwirkung gebracht, dieSubstanz K geben, und man bringt die Substanz 0 hinzu, und versetzt Alles in die Lage

-O Positiv und negativ-elektrisch, beziehen sich auf den Hydrogenpol und Orygenpol, nach der Weisewie Bcrzclius diese Ausdrücke nimmt.

5P H. Dav» Elemente des chemischen Thcils der Naturwissenschaft.