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verkündet? und dürfen wir nicht vielmehr annehmen, die sogenannten verschiedenen Quali-täten seyen bloß der Typus zur sinnlichen Darstellung auf verschiedene Grade geweckt
Zwey ganz gleiche Kugeln werden wir genau von einander unterscheiden können, wennsie sich mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen, nicht aber, wenn sie beyde einerlcyGeschwindigkeit haben (vorausgesetzt, daß wir in aufeinander folgenden Zeiten sie in cincr-ley Richtung eine und dieselbe iinie durchlaufen sehen), und wodurch unterscheiden sich diesebeyden Kugeln im ersten Falle anders, als durch die verschiedenen Grade, auf welche derTypus zur mechanischen Accion in ihnen geweckt ist?
Diese letztere Art, das Wesen der chemischen Erscheinungen zu erklären, scheint mirviel natürlicher und einer philosophischen Ansicht der gesammten Natur, nämlich der Anor-ganischen und Organischen, angemessener, als die Annahme von an sich qualitativ verschiede-nen Substanzen. Wie aus der Verbindung des qualitativ Verschiedenen etwas Homoge-nes entstehen kann, läßt sich überhaupt nicht wohl begreifen.
Sehr leicht hingegen wird es mir einzusehen, wie verschiedene Grade des Gewecktseynseines und desselben Typus, als eine einzige Action sich darstellen, indem dicß in allen Fällenwirklich statt finden muß, wo unter den Graden des Gewecktseyns eines bestimmten Typus,Harmonie besteht, d. h. ein leicht aufzufassendes Verhältnis;. So Harmoniren zwey Töne,und erscheinen als ein einziger Ton, wenn die Anzahl der Vibrationen der einen Saitedurch die Anzahl der Vibrationen der andern Saite (für einerlei) Dauer) ohne Rest getheiltwerden kann; so würden uns die zu gleicher Zeit beobachteten Bewegungen der oben er-wähnten zwey Kugeln, als eine einzige erscheinen, wenn unter ihren Geschwindigkeiten einleicht aufzufassendes Verhältnis; bestünde. Dieser Ansicht gemäß müßten wir sagen: a undd erscheinen als eine einzige Substanz O (nach der gewöhnlichen Sprache chemisch verbun-den) so oft nach der innigen Durchdringung die Grade des Gewecktseyns an den Typengegen einander in einem leicht aufzufassenden Verhältnisse stehen. Die Substanz O hinge-gen müßte nicht mehr als eine einzige erscheinen, so oft durch irgend eine äußere Veran-lassung die Typen in a und b auf andere Grade geweckt würden, und zwar auf solcheGrade, daß zwischen denselben kein leicht aufzufassendes Verhältnis; mehr statt fände; indiesem Falle bestände eine Disharmonie unter den Graden der Stimmung an den Typen,es bestände nach dem gewöhnlichen Sprachgebrauche, eine chemische Ausscheidung, Tren-nung, Fällung u. s. w.
Daß der aus a und K zu O verbundene Körper gerade wieder in die Substanzena und d zerfalle, ist eben keine nothwcndige Consequenz unserer hier aufgestellten Ansichten,sondern kann vielmehr nur bei) jener Umstimmung der Typen vor sich gehen, wodurch wie-der die ursprünglichen Typen von a und d entstehen. Wenn aber durch eine äußere Ver-anlassung, durch welche an der Quantität des Gewecktseyns der Typen (in demselben Sinne
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