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bey kalt, und alles geht hier blaß mehr nach hydraulischen Gesetzen vor sich, aber ohne diegeringste Aeußernng von Vitalität.
Durchschneidet man einen einzelnen Nervenstamm, so dauert der allgemeine Kreislaufdes Blutes fort; und nur in jenem Organe entsteht ein Stillstand, welches von dem durch-schnittenen Ncrvenstamme mit Nerven versehen wird.
Das Blut ist die Quelle, woraus (bey der unaufhörlich, in allen Thailen des Thier-körpers fortgehenden Asstmilarion und Ausscheidung) alle Organe den Stoff zu ihrer Bil-dung und Erhaltung nehmen; und zugleich gibt jedes Organ seine auszuscheidenden Theilean das Blut wieder ab.
§. 144. Der Brey kömmt aus dem Magen durch den Magcnmund in den Zwölf-chngerdarm, und so übergehen die aufgenommenen Nahrungsmittel allmahlig in den Chyluswelcher den ersten Stoff zu der Maffe der übrigen Safte abgibt. Bey den wiederkäuen-den Thieren, mit mehreren Magen, kömmt die Nahrung aus einem Magen in den andern»
Der Chylus übergeht aus dem Darmkauale (in welchem lymphatische Gefäße, diesich allmahlig zu einem gemeinschaftlichen Stamme vereinigen, welcher ins Blucadcrsystemübergeht, entspringen) in die Milchgefäße, und aus diesem durch den Brustgang zum Herzen.Wichtigen Einfluß äußern hier die Venen des Darmkanals, das Netz, das Fett; fernerödas Zellgewebe, welches die Flüssigkeit zur Milz, zur Thymus, zur Schilddrüse, zu denNebennieren führen, um in Blut verwandelt zu werden.
§- 145- Zu den unwillkührlichen Bewegungen der mancherlei) Organe im thierischenKörper gehören vorzüglich: die eigene Bewegung des Magens; die peristaleische Bewegungder Eingeweide, die Bewegung des Darmkanals, welche die Darmausleerung zur Folgehat.
Von der Bewegung des Herzens und der iungen wurde schon gesprochen.
k. Mechanismus am Organischen überhaupt, ohne Beziehung auf
unfern Planeten.
§. 146. Es ist i-n den Artikeln: Mechanismus an der Pflanze und Mecha-nismus am Thiere hinlänglich gezeigt worden, daß der Mechanismus am Organischenüberhaupt sich sehr Häng äußere. Ja man kann jagen, daß er sich hier allein in seinerhöchsten Energie unter der vielseitigsten Form darstelle, wo nicht bloß ein dumpfes, träges,den Charakter der Passivität mit sich führendes Fortbewegen nach einer.einmal angenom-menen Richtung mit einer einmal angenommenen Geschwindigkeit besteht. WAche Grada-tion laßt sich hier in den Bewegungen wahrnehmen, wenn man von den untersten Stufender Vitalität allmählig bis zu den höchsten emporsteigt? Keine innere Bewegung im Cry-