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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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stalle; eine höchst einfache im Polypen, eine durch ihre inannigfaleigen Erscheinungsformenunübersehbare im Innern am menschlichen Körper. Der Crystaü behält die ihm erthcilceRichtung und Geschwindigkeit für alle Ewigkeit; und wenn er ja von der einfachen geradenLinie, von der einfachen gleichförmigen Bewegung abweicht, so sind die krummlinigten mitveränderlicher Geschwindigkeit von ihm durchlaufenen Bahnen, wobei) zwar die geistvollstenGeletze hervortreten, »ichrs anderes, als ein Aggregat von Ablenkungen, die er nur vonAußen in auf einander folgenden Momenten erhalten konnte. Um wie viel bedeutungsvollererscheint gegen den Crystall betrachtet die langsame aber zweckmäßige Bewegung der tragenSchnecke ? Ucbcrgeht man nun von dieser nach und nach zu dem Assen, so wird die Be-trachtung der Acußcrungcn des Mechanismus immer interessanter und unbegreiflicher. Wel-ches Erstaunen erregen aber endlich die Bewegungen eines Athleten, oder eines grattosenTänzers? Bewegungen, in denen man nicht mehr bloß die Zweckmäßigkeit zur Erreichungphysischer Bedürfnisse wahrnimmt, sondern durch welche der Geist hervorleuchtet, und sichin der Sprache des PlastioiSmuS auszudrücken bemüht.

Am Anorgischcn laßt sich alle Bewegung aus der Trägheit der Massen, und aus denauf diese einwirkenden bewegenden Kräften erklären, und daher lassen sich hier die Aeuße-nmgcn des Mechanismus, solchen Gesetzen unterwerfen, welche sich mit strenger mathema-tischer Evidenz durch den Ealeul ausdrücken lassen. Nicht so an den Aeußerungen des Me-chanismus im Organischen, wo allen einzelnen Theilen eine eigenthümliche Spontaneitätzuzukommen scheint, und wo alle Bewegungen auf einen uns unbegreiflichen letzten Endzweckhindeuten; welcher Zweck selbst, sobald er erreicht ist, wieder aufgehoben wird.

Man wäre geneigt, die Action des Lebens selbst, als eine in sich bedingte Aotion zubetrachten, so wie der Müssige sich selbst ein Geschäft auferlegt, welches ihn oft zu nichtsführt, und weiters keinen andern Zweck hat, als ihm die unerträgliche Last der Zeit zuerleichtern.

Wir werden nie die Erscheinungen des Lebens begreifen können, weil sie von der NaturunftrepGeistesaction durch zu wenig scharfe Granzen getrennt sind, wir also nie vermögen,sie als einen von uns abgesonderten Gegenstand zu betrachten.

§. 147. An jenen Substanzen im organischen Körper, welche dazu bestimmt sind,aus demselben, als nicht mehr zu dem Systeme des in sich geschlossenen Organismus gehö-rend, ausgeschieden zu werden, äußert sich der Mechanismus mehr nach jener einseitigenForm, die dem Anorganischen entspricht. So werden die Erorcmente durch die mechanischenBewegungen des Darmkanals aus dein Organismus geschieden; so geht das Entweichenöes Harns ganz nach den Gesetzen der Hydraulik vor sich ..... .