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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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Lebenöfunctiouen auf diese oder jene Weise zu erwiedern; nicht in der Wilskühr des Thieresliegt es, unter gegebenen äußern Umständen die Intensität seines Gebens zu erhöhen oderabzuspannen, so wie der geworfene Körper an den Elementen seiner parabolischen Bahnnichts zu ändern vermag. Ist der Typus des Lebens auf eine festgesetzte Weise (nach Quan-tität und Qualität) geweckt, so ist die Succession der Lebensbilder für den ungestörten Zu-stand vorhinein bestimmt, so wie durch die erste Tangentialgeschwindigkeit eines Planetenund seine Centralkraft, dessen Bahn für aller Ewigkeiten Ewigkeit vorhinein bestimmt ist.Der wirkliche Entwurf dieser Lebensbilder kann durch äußere Einwirkungen mancherlei) Stö-rungen erleiden; allein, selbst diese Störungen sind für jede gegebene äußere Einwirkungvorhinein bestimmt, so wie die Perturbationen an einein Planeten, bey dem die Elementeder Bahn um eine Centralkraft einmal bestimmt stnd, für jede gegebene äußere Einwir-kung eine gewiffe Perturbatio» erleidet, die sich sogar berechnen läßt.

Wollen wir das hier Vorgetragene kurz zufammenfaffen, so sagen wir: Es liegt inder Willkühr des Thieres innerhalb gewisser Granzen, auf die Außenwelt einzuwirken,Einwirkungen aufzunehmen, oder von sich zu weisen. Aber bloß von der Natur des ge-weckten LcbenSlypus hängt es ab, wie der Entwurf der suceesstven Lebensbilder durch dieäußern Einwirkungen modistcirt, sich wirklich darstellt.

§. 14Das vorzüglichste Gesetz, das wir an der willkührlichen Aeußerung des Me-chanismus am Thierc bemerken, ist, daß die Kraft (in Gcwichtmaaß ausgedrückt) welcheein Thier auf einen Angriffspunkt auszuüben vermag, am größten ist, wenn dieser stillesteht, und daß diese Kraft allmählig abnimmt, wenn der Angriffspunkt an Geschwindigkeitzunimmt, daß endlich eine gewisse größte Geschwindigkeit statt findet, bey welcher, und überwelche hinaus das Thier keine Kraft mehr auszuüben vermag ").

Man hat in der Mechanik, wo die Ker.ntniß dieses Gesetzes von der größten Wich-tigkeit ist, dasselbe durch folgende Formel ausgedrückt, welche sich frcylich nicht a pmiorierweisen läßt, da die lebende Natur, die frey und ungebunden, nach geheimen und höher»

worin ^ den größten Druck, den das Thier auf einen feststehenden Punkt auszuüben ver-mag, E jene Geschwindigkeit, bey welcher die Thicrkraft dem Punkte nicht mehr folgenkann, (! den bey der Geschwindigkeit v jedesmal statt sindenden Druck auf den Angriffs-punkt ausdrücken "P.

Wir Holum im Artikel Mechanismus am Wcltgebaude gesehen, wie sich die allgemeine Gra-vitation mit unveränderlichem Werthc der beschleunigenden Kraft gegen die ergriffene Masse verhält,bewege sich diese mit was immer für einer Geschwindigkeit.

?*) Siehe über diejeu Gegenstand: Langsdorfs Maschinenlehre. Lsliclov ai-clNt. l^clr. I'ronz- ncm-volle arcliit. lizulv. Ilaclwtto traits cles irmcchMez,

Gesetzen waltet, sich dem geometrischen Messen nicht unterwerfen laßt, (l" Q