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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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den eingesogen, hingegen durch die Blatter aus der Atmosphäre aucheno^. undwieder in die 'Atmosphäre ausgeschieden wird, bewegt sich nur während der Vegetauons-zcit. Unter gewissen Graden der Temperatur tritt Stillst und der Vegetativ, ein Sto-cken aller Safte, ein scheinbarer Tod an den Pflanzen ein, es besteht nur mehr ein po-tenzielles Leben, das zu seinem Erwachen die rückkehrcnde Wärme erwartet.

Die Bewegung der Säfte in den Pflanzen reducirt flch beynahe blos auf ein Aus-steigen und Niedersteigcn in parallel lausenden saftsührendeu Gefäßen, und auf ein lang-sames Ucbertrecen aus einer Zelle in die andere am Parenchym. Es ist demnach dieserProeeß weit einfacher, als die Bewegung de'S Blutes und der übrigen Säfte an denThicren. Indes; darf doch diese Bewegung der Säfte nicht als eine bloße Wirkung derCapillarattraction angesehen werden; der Organismus ist hier im hohen Grade thatig.

Die Bewegung des Saftes geht bey den Pflanzen bey weitem nicht so regelmäßigvor flch, wie bey den Thieren. Bey jenen ist sie weit abhängiger von äußern Umstän-den, als bey diesen, und namentlich von der Einwirkung des Lichts und der Warme. Wirbemerken demnach eine niedrigere Stufe des Lebens an den Pflanzen als an den Thieren,bey welchen letztem eine selbstbcdingte Thätigkeit weit energischer vorherrscht.

Folgende sind die Hauptmomente der Sastbewegungcn an den baumartigen Gewach-sen: Der mittelst der Wurzelfasern eingesogene Saft steigt gräßtentheils in den Spiral-gcfaßen, die nahe am Marke liegen, von unten hinauf; hingegen steigen die durch dieBlätter aufgenommenen Säfte, vorzüglich durch die punktirten Gefäße oder Treppengänge,in der Gegend der Rinde, von oben herab.

Das Aufsteigen des Saftes geht im Frühlinge, das Absteigen desselben gegen Endedes Sommers am lebhaftesten vor flch. Wahrend der ersten Periode treiben die Pflanzenvorzüglich ins Laub, wahrend der letzten mehr in die Wurzeln. Das Niederstechen gehtviel langsamer vor sich, als das Aussteigen (daher das Begießen der Blätter wenigerwirksam ist, als jenes der Wurzeln ^).

t. Mechanismus an Zoophyten und Phytozoen ohne Beziehung auf

unfern Planeten.

H. 1Z9. Hier geschieht die Ernährung gräßtentheils durch eine bloße Einsaugungdes Nahrungssafteö aus der Bauchhöhle in das gallertartige

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Humphry Davy Agrikulturchemic. Ferner: Mehrere« in den Schriften von Pricsiley, Ingenhonß,Sanssnrc, Scncbicr.......