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Körper ohne Berührung, sie weckt in ihm den Typus zur leuchtenden Action; so wirkteine Farbe wechselseitig auf die andere, und hieraus entspringt Harmonie oder Disharmo-nie; so wirkt die Wahrnehmung auf die Reflexion und diese auf ein Heer geschaffenerBilder. Und wer sollte hier eine Berührung voraussehen können?
In unserm in Nr. 2 betrachteten Falle, entsteht zwischen der Soda und dem Was-ser eine wechselseitige Umstimmung der Typen zur Action nach Darstellung des Aggregat-zustandes. Die Soda weckt im Waffer den Typus zur Solidisication, hingegen wecktdas Waffer in der crystallinischen Soda den Typus zur Liquification. Die im Waffer ge-weckte Action zur Solidisication äussert sich subjectiv und objectiv. Subjectiv dadurch,daß sie zwar nicht crystallisirt, aber doch dichter wird, weniger flüssig ist; und in derThat ist eine gesattigte Soole weniger flüssig, als reines Waffer. Objectiv äussert sichdiese Action dadurch, daß sie in dem über sich stehenden Wafferdampfe den Typus zurSolidisication weckt; d. h. ihm einen Theil seiner Expansivkraft raubt; da ja die Expan-sion der Gegcnsah der Solidisication ist. Hier äussert sich der veränderte Zustand imWasser auf den veränderten Zustand in dem aus jenen: emporgestiegenen Dampfe, unge-fähr so, wie eine Veränderung in den mineralischen Bestandstoffen des Bodens auf dieaus diesem emporgewachsene Pflanze, einwirkt; so wie eine fixe Idee der Mutter auf dieAusbildung des Kindes Einfluß hat (Muttcrmaale, die einem Schrecken, einem besondernAnblicke .... zuzuschreiben sind), so wie die Stimmung des Magnetiseurs aus jene desMagnctisirtcn einwirkt, u. s. w.
H. 1Z5. Ueber das Vcrdünsten der Flüssigkeiten ") bestimmt Dalton vorzüglichFolgendes Die Menge der Verdünstung an einerley Flüssigkeit, ist unter übrigensgleichen Umständen der Differenz jener Expansivkräfte proportional, welche dem aus derFlüssigkeit aufsteigenden Dampfe, und dem schon in der Luft über der Flüssigkeit gebilde-ten Dampfe (von derselben Art als der aufsteigende Dampf) zukommen.
Dalton meint, daß hier die Dampfe eben so durch die Luft streichen, wie Wasserdurch Kieselsteine. Er unterscheidet das Verflüchtigen, welches blos an der Oberflächeder Flüssigkeit vor sich geht, von dem eigentlichen Sieden. Ersteres soll allemal vorgehen,wenn die Temperatur so hoch ist, daß die dieser Temperatur entsprechende Expanstvkrafcder Dämpfe, die Eppausivkraft jener gleichnamigen Dämpfe übertrifft, welche in der Luft
5) Das Verdunsten der Flüssigkeiten ist eine Zscusscrung des Mechanismus, ohne hiebet) irgend eineHypothese anzunehmen.^ Denn, es mag dieses Vcrdünsten vor sich gehen, wie es nur immer wolle,so erleidet allemal die Flüyigkcit eine Verminderung, die jener Quantität gleich kömmt, welche manerhält, wenn man die Dünste auffängt, und sie auf den tropfbarflüssigcn Zustand zurückführt. Esist also hier offenbar ein Entweichen, folglich eine Bewegung vorhanden,
^5) Gilberts Annalen izoz.