wcgung gegeben wird, so müssen alle diese Punkte bestimmte krummlinigte Bahnen be-schreiben, wobey sowohl die eigenen Bahnen dieser Punkte jede an und für sich, als auchdie relativen Bahnen dieser Punkte gegen einander betrachtet, nach bestimmten Gesehensich ausdrücken lassen. I,aplac« zeigt "), das; es hier darauf ankomme, die Bewegungdreyer solcher Punkte zu bestimmen, indem dann hieraus die Bewegungen von mehrerenPunkten gefolgert werden kann. Diese Theorie, die als eine der größten Entdeckungender neuern Zeit betrachtet werden muß, ist unter dem Namen, des Problems derdrcy Körper bekannt. Auf ihr beruht die PerturbationSrechnung, wornach jene Correk-turen bestimmt werden, welche sich bey den Bewegungen der Himmelskörper auf die Ab-weichungen von den elliptischen Bahnen beziehen, welche Abweichungen der allgemeinenGravitation aller Himmelskörper gegeneinander zugeschrieben werden müssen. Das Pro-blem der drey Körper laßt sich nicht wohl kurz in Worte fassen, kann demnach hier nichtangeführt werden. Sehr deutlich dargestellt findet es sich in Schuberts theoretischer Astronomie im dritten Theile.
§. ioz. Wenn eine beliebige Anzahl von Punkten, welche unter einander irgendeine Gruppe bilden, übrigens aber unter einander in gar keinem Zusammenhange stehen,nach irgend einer Richtung mit einer bestimmten gleichförmigen Geschwindigkeit sich fort-bewegen, so daß der gemeinschaftliche Schwerpunkt dieser Gruppe von Punkten, nach einerbestimmten Richtung gleichförmig fortläuft, so wird an dieser Bewegung des Schwer-punkt es sowohl rücksichtlich der Richtung, als rücksichtlich der Geschwin-digkeit nichts geändert, wenn gleich durch eine unter den Punkten plötz-lich entstandene wechselseitige Attraction, die einzelnen Bahnen dieserPunkte verändert werden. Dieß Gesetz heißt das Gesetz der Trägheit desSchwerpunkts an einem Systeme unzusammenhängend er Massen
§. !°6. Wird irgend ein Antheil einer vollkommen flüssigen Masse, wobey diekleinsten Theilchen sich gegen einander ohne allen Widerstand bewegen können, von außenzusammengepreßt, nämlich durch die widerstehenden Wände des Gefäßes, worin die Flüs-sigkeit ringsum eingeschlossen ist, so ist in jedem kleinsten Theilchen, der sich nach allenSeiren hin äußernde Druck, gleich groß, und in der ganzen Flüssigkeit besteht durchgchendsein der Fläche proportionaler Druck. Hieraus laßt sich leicht der Druck bestimmen, denirgend eine Fläche in einer schweren Flüssigkeit (wo alle Theilchen in parallelen Richtungen
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*) Hlecsnignv cöleste.
")^Schuberr6 theoretische Astronomie III. Thcil. Meine Erläuterungen zu Schuberts physischer