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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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x) Anatomismus und Plasticismus am Organischen überhaupt, ohneBeziehung auf unfern Planeten.

§. 88. Am Anorganischen besteht allenthalben, wo eine bestimmte Form ausgedrücktist, geradlinigte Begränzung: hingegen entspricht das Plastische am Organischen derkrummen Linie.

Am Anorganischen erscheint das zu einerlei) Crystall Gehörige als ein blos mecha-nisch zusammenhängendes (Konglomerat von Crystallcn; am Organischen hingegen läßt sichdeutlich ein wechselseitiges Ineinandergreifen, aller einem und demselben Jndividuo zu-kommenden und sich von einander unterscheidenden Thcile entdecken. Das Ganze erscheinthier als Mittel zur Erhaltung und vollen Entwicklung jedes einzelnen Theils, und umge-kehrt ist jeder einzelne Theil dem Ganzen nothwcndig. Alles erscheint hier, als aus einemeinzigen Typus entsprungen.

Am Anorganischen deutet die bestimmte Form nicht ans ein in sich geschlossenesGanze hin, sehr deutlich hingegen drückt sich das Selbstbedingende, der MicrocoSmuS imMacrocosmus, am Organischen aus, und dieß erhellet schon aus besten in sich geschlossenerGestalt. Am Crystalle besteht die cigenthümliche erystallinische Forin blos nach einer Seitehin, da nach der entgegengesetzten Seite hin der Crystall in jene Form übergeht, welche demErdkörper an jenem Orte entspricht, wo der Crystall mit dem Erdkörpcr zusammenhangt.Am organisch Gebildeten besteht hingegen ringsum jener plastische Ausdruck, welcher aufein centrales Ausstrahlen des Plasticismus aus dem Innern des organistrten Individuumshindeutet; nirgends ist hier ein Punkt zu bemerken, durch welchen das organistrte Indivi-duum mit einem andern Körper als dazu gehöriges Glied in norhwendiger Verbindung,und gleichsam nur von demselben als losgerissen erschiene. Indeß weist die Strucrur derganzen Oberflache am organistrten Jndividuo, aus eine Abhängigkeit von unserm Plane-ten, nämlich der Erde, dem Wasser oder der Luft hin, wie man dieß aus der Betrach-tung der Wurzeln, der Wnrzelfasern, der mit Poren versehenen Epidermis, und überhauptaller äussern Einsaugangs- und Ausscheidungögcfäße ersehen kamt. Hier zeigt stch das or-ganistrte Individuum als zu unfern Planeten überhaupt gehörig, aber nicht als ein anbestimmte Sttmdpu.ckte desselben Geheftetes, welches letztere sich noch deutlicher an ^Hee-ren als an Pflanzen zeigt; da bey diesen die Wnrzelfasern gleichsam in den Erdkorpevselbst zu übergehen scheinen; indeß künden auch sie ihre Individualität durch die in stchgeschlossene Form ihres SaamenS an.

§. 89- An Pflanzen rmd Thieren entdecken wir, auch in den bloßen Aensserungcndes Anacomismus und Plasticismus, einen hohen Grad von Ma.imgfaicigseir als zurEinheit combinirt. Dies; vezieht sich an der Pflanze beyna.^e blos aus die äussere Form,