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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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hingegen am Thiers sowohl auf die äussere Farm, als in einem sthr hohen Grade aufdie innere Bildung. Die Thiers haben viele, und zwar die wichtigsten, zur Erhaltungdes Lebens durchaus nothwendigen Theile, in Höhlungen ihres Körpers verborgen; diePflanzen hingegen legen solche Theile den? Beobachter ausserlich zur Untersuchung dar.

So bemerken wir denn also, vom Crystalle bis zum Menschen hin, ein continuirlichzunehmendes Zurücktreten der Mannigfaltigkeit in das Innere, in die Verborgenheit. DerCrystall reducirt sich durch gehöriges Abspalten aus den verschiedensten secundaren Formenaus einige wenige primitive, und von da weiter vielleicht auf eine einzige crystallinischeUrform der integrirenden Moleküls. Die Pflanze, in ihrem Innern höchst einfach undeinförmig gebaut, bcynahe blos aus parallel lausenden Gesaßen bestehend, die durch dasParcnchym abgecheckt sind, bietet nach Aussen, unvcrschlcyert, die wichtigsten Organe desvegetativen Lebens und der Fortpflanzung dar.

DaS Thier zeigt ausserlich nur jene Theile und Gliedmasten, welche zu dem symme-trischen plastischen Ausdrucke desselben ersodert werden, und welche ihm zur Fortbewe-gung, so wie zu dem blos mechanischen Einwirken auf die Außenwelt dienen; endlichjene, welche als Werkzeuge zum sinnlichen Auffassen zu betrachten sind. Die Wcrkstatteder eigentlich thierischcn Functionen ist im Innern des Körpers verborgen; und hier lassensich wohl die Organe der mancherlei) Functionen ihrer Localicat nach ^anatomisch) angeben;allein auch dieses wird allmählich geheimnißvoller, in dem Verhaltnisse, als diese Functio-nen sich den höhern, jenen des Denkens und Fuhlens im Menschen, anreihen. So istes z. B. weit ausgemachter, daß der Magen zur ersten Bereitung der Nahrung diene,als was denn eigentlich die Functionen des Gehirns, des Rückenmarks, der Nerven undGanglien seyen; ist dieses letztere auch im Allgemeinen ausgemacht, so ist es nochschwerer zu bestimmen, welcher Theil der Nerven gerade aus diese, und welcher geradeauf jene Functionen wirke. Am allerschwerstcn wird es, und es ist vielleicht ganz unmög-lich, trotz dessen, was man in neuem Zeiten hierüber gefunden zu haben glaubt, zu be-stimmen, welche Theile des Gehirns, zu den verschiedenerlei) geistigen Functionen wesent-lich ersodert werden, und welcher dieser Theile gerade dieser oder jener bestimmten Func-tion zukomme

*) Es mag. wohl stie seine einzelne Function des Geistes ein bestimmtes Organ geben, da es ja umendlich vielerlei) Armierungen in der Activu des Geistes gicbt, die sich wohl nie in schulgercchteFonuci: werden nbthcilcu lasten. Sind es ja körperliche Theile, mittelst welcher wir die Functionendes Geistes auonhen, jo reichen einige wenige Organe hin, um eine unzählige Menge von Aensse-rui'.gen mdg-icy zu machen, wenn best jeder Armierung gewisse Organe zu gleicher Zeit coucurriren;denn es ist beraum, welche ungeheuer große Zahlen aus den möglichen Combinationcn von nur sehrwenigen Theilcn unter einander hervorgehen.