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XIX. Muskeln, welche für die willkührlichen Bewegungen be-stimmt sind.
<Z. 82. Der Muskelbau der übrigen Sängethiere ist jenem des Menschen um soahnlicher, je ähnlicher das Gerippe der übrigen Sangethiere jenem des Menschen ist. Da-her der Muskelbaii der Quadrumanen jenem des Menschen am nächsten ist.
Der Muskelbau des Menschen zeichnet sich durch Folgend, ö wesentlich aus: AeussereGestalt, worauf das Plastische der menschlichen Schönheit wcsmtlich beruht, wohin vor-züglich die schön gewölbten Gesäß- und Waden-Muskeln gehören; ferners dein Menschenmangelt der große Muskel des Rumphes (musculus sudoutanems).
Der Muskelbau der Vögel charaktcristrt sich wesentlich durch Folgendes: eigeneMuskeln an der Blinzhaut; ferner abgängige Muskeln am fleischigten Zwerchfelle; fer-ners eigends geformte sehr große Brustmuskeln u. s. w.
Bey den Amphibien richtet sich der Muskelbau nach dem Gerippe; daher beste-hen bey Reptilien wenige aber dicksteischigte Muskeln, hingegen bey Schlangen zahlreicheaber dünne sehnigte Muskeln.
Am Fische ist das Muskelfleisch (des geringen Blutgehaltes wegen) blaß, blättrig,von schnenlosem einförmigen Gefüge, und es besteht hier verhälcnißmäjstg eine große An-zahl von Muskeln.
Das Insekt besitzt eine große Anzahl von Muskeln, von ausnehmender Kraft,und dabey doch sehr einförmiger Structur.
blnter den Würmern haben die Mollusken und Bewohner der Conchylien ein Mus-kelsystem, das jenem der Raupen sehr ähnlich ist (viele Muskeln von weichem Gcfuge,blaulich weißer Farbe, wie platte, kurze Bandstreifchen gestaltet).
XX. Männliche Genitalien.
§.8?« Zu den männlichen Genitalien gehören vorzüglich die Geilen, Saamenbläs-chcn, ?rvstata, männliche Ruthe, worunter die letzten drei) bey wenem nicht allgemeinsind.
Die Geilen, Saamenbläschcn und ?roslaw sind bey vielen männlichen Thierenwährend der Brunstzeit mächtig angeschwollen.
Merkwürdig sind die Organe, womit einige männliche Thiere versehen sind, um ihreWeibchen bey der Paarung festzuhalten, dahin geHort z. B. der knouige schwarze Bal-len, der sich im Frühimge am Daume des männlich«» Grasfrosches bildet.
Ein Sonotum, worin die Hoden außerhalb der Bauchhöhle hängen, sind er sich blosbey Säugethieren; fehlt aber auch viebn dlrnibm, umer anders den im Wajser Le-benden, deir vollkommenen Lubtm-rauoiS) den sich kugiichc Zusammenrollenden. Bey vie-