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dem eyförmigen Fenster conneccirt, und das folglich die Stelle von Hammer und Steig-biegel der Säugthwre vertritt. Der Theil, der den Hammer vorstellt, ist meist knorpe-lige und mit keinem tensor t^mpzaui versehen. Die Eustachischen Röhren öffnen sichhinten am Gaumengewölbe, wie mit einer gemeinschaftlichen Mündung. Ihrem Labyrinthemangelt die Schnecke.
Das den Fischen eigenthümliche innere Ohr wächst mit den Jahren, welches bcySaugerhieren, Vögeln, Amphibien nicht geschieht.
XVIII. Augen.
§. 81. Empfindung für Licht mag allen Thieren gemein scyn, die denselben in ihrem freyen Naturzustande ausgesetzt werden. Aber Empfänglichkeit für Bilder von äus-sern Gegenständen ist nur jenen eigen, die mit solchen Augen versehen sind, welche zurAufnahme erwähnter Bilder geschickt sind; dieses ist nicht allemal der Fall, indem dieNatur einigen Thiergattungen, (nach dem bloßen Normaltypus deS BildungStriebes ihrerKlaffen), ein Rudiment von Augen gegeben hat, die nicht zum Sehen nützen können.
Bey vielen viersüffigen Säuge thieren wird, wie beym Menschen, die Sclerotien,von der Hornhaut an, nach dem Hintergründe allmahlig dicker, und ist so eingerichtet,daß hiedurch jene inuwtioueg oeuli interna« vor sich gehen können, welche zum deutli-chen Sehen des Gegenstandes in dieser oder jener Entfernung erfodcrt werden. Vorzüglichzeigt sich dieß am Auge der warmblütigen Amphibien, bey denen erwähnte inntationosnicht blos der veränderlichen Entfernung der Gegenstände willen, erfodcrt werden, sondernauch der Veränderlichkeit der Medien (Wasser und Luft) wegen, durch welche diese Thierehindurch sehen müssen. Die Thranendrüse mag allen Säugethicren gemein seyn.
Die Augen der Vögel sind verhältnißmäffg groß, und bcy Raubvögeln kelchför.mig gestaltet. Ganz eigen ist dem Auge der Vögel der Fächer (inarsupüuin), der innerhalb der retiun entspringt, schräg in den Glaskörper dringt, und seiner dunklen Farbewillen, wahrscheinlich zur Absorbrion des blendenden Lichts bestimmt ist. Die Vögel habcn ansehnliche Thränenwege, und eine Blinzhaut.
Das Charaktertftizche der Fi schau gen bezieht sich vorzüglich auf die Trennung der(Noroiclea und Iletina in abgesonderte Blatter, und auf einige eigene Organe im Innern des Auges; am Fijchauge ist die Crystalllinse meist verhältnißmäffg groß und kug-ligt, hingegen die gläserne Feuchtigkeit, und noch mehr die wässerige, sehr klein.
Die Insekten haben zwcyerley verschiedentlich gebaute Augen: kleine einfache stein-mala, und große polyedrische zusammengesetzte.
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