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che Rückenwirbel; geschlossenes Becken; selten wahre Schlüsselbeine; das prominircndeKinn ausgezeichneter Charakter der Humanität, so wie die Kürze des Unterkiefers verhält-nismässig zum Schede!. Alle rothblütigsn Thiere besitzen Rückgrat, hingegen kein weiß-b'lütiges. Alle Quadrupeden besitzen sieben Halswirbeln, wie der Mensch. Nur derMensch besitzt ein vollkommen geformtes Becken.
H. 62. Vögel. Hirnschaalenknochcn, keine Nähte, wie bey Säugekhicrcn. O.ua-dratknochen am Unterkiefer, in der Ohrgegcnd ein conckzckus oLwzcktulis, Schnabel; zahn-lose Kiefer; Becken durch einen breiten, einfachen Hüfrknochen gebildet; Knochenbau deruntern Extremitäten einfacher, als bey Säugethieren.
§. 6z. Amphibien. Schildkröten; zahnlos, os intsrmaxillars am Oberkiefer;Rumpf mit den beyden großen Schaaken verwachsen; sonderbare Form und Lage derSchulterblätter und Schlüsselbeine.
Frösche und Kröten. Gaumen, Kicferzahne, kurzes Rückgrat, keine Rippen, sonder-bare Einrichtung an Vorderarmröhre und Schienbein.
Eidechsenartigc Amphibien; große Kiefer und enge Hirnhöhlc; zahlreiche Zähne, woanfänglich immer ihrer zwey wie Tuten ineinander stecken; sonderbares swimuni adelo-min als.
Schlangen. Bewegliche Oberkiefer; zahlreiche Rückgratswirbel oft über zoo; zahl-reiche Rippenpaare; kein Brustbein.
§. 64. Fische. Finnen an besondere Knochen eingelenkt; überhaupt viele lose,vom übrigen Skelett abgesonderte Knochen. Fischgräten.
II. Schlund und Magen.
§.65. Ein Magen; vier Magen, u. s. w.
Verschiedene Structur des Schlundes bey Fleisch- und Pflanzen - fressenden Säu-gethieren und Vögeln.
Bey den Insekten ist mchrenthcils der Magen im Larvenzustande sehr groß; hinge-gen im vollendeten Zustande zusammengeschrumpft; und überhaupt scheint das Ernährungs-geschäft bey den Insekten nicht so sehr auf die Selbsterhaltung, als vielmehr darauf ab-zuzwccken, daß sie organisirte Materie consumiren.
III. Darmkanal.
§. 66. Im Allgemeinen (jedoch mit Ausnahme) ist der Darmkanal bey Fleischfres-senden verhältnismässig kürzer, auch sind hier die dünnen Därme von den dicken wenigerverschieden, als bey Herbivoren.
Der Darmkanal ist bey Vögeln allgemein kürzer, als bey Säugethieren.