Bey Fischen sehr kurzer Darmkanal. ^pcmäiaes Mlorlaue, wie kleine fteyhän-gende Vlinddärmchcn zu ?lnfang des Darmkanals, zur Ausscheidung eines Darmsafts.
Aehnliche Vlinddärinchen bey Insekten und Würmern»
IV. Leber, Milz, Netz.
§. 67. Leber viel allgemeiner im Thierreiche angetroffen, als Milz und Netz.
Ein eigentliches Netz mag blos den Säugethieren zukommen.
Bey Amphibien allgemein große Leber; die meisten besitzen eine Gallenblase.
Gallebereitendcs leberähnliches Organ mag bloS jenen Insekten zukommen, die einHerz und System von Saftgefäßen besitzen.
V- Harnwege.
§. 6g. Harnwege ausschließlich den rothblütigen Klaffen eigen; manchen Ordnun-gen und Geschlechtern derselben mangelt die Blase, aber allen kommen Nieren zu.
Bey reiffenden Thieren ist Blase verhältnißmäßig kleiner, als bey Herbivoren; amgrößteil ist sie bey wiederkauenden disulois.
Die Blase mangelt den Vögeln durchgehends.
VI. Acussere Bedeckungen.
§. 69. Die allgemeinen InwAnmente erscheinen überhaupt als reinigende Organe,vorzüglich bey rothblütigen Thieren.
Rücksichtlich der Oberhaut besteht vorzüglich bey den mit Lungen athmenden Thierendie größte Aehnlichkeit.
Haare vorzüglich den Saugethieren, Federn vorzüglich der Vögeln, eigen.
Bey Amphibien wird Oberhaut häufig abgestreift.
Fische größtcnthcils mit Schuppen bedeckt, die nicht wie Haare und Gefieder, ge-wechselt werden, sondern perennircn. Die Hautfarbe mancher Fische richtet sich nach derFarbe ihrer Leber.
VII. Manchcrley besondere Secretionen.
H. 70. U. s. w.
VIII. Herz und Blutgefäße.
§.71. Ein wahres vollständiges Cireulationssystem, wobey dem Centralorgaue des-selben, nämlich dein Herzen, rohe Säfte aus den absorbirenden Gefäßen durch Blutadernzugeführt werden, und aus welchen dagegen Schlagadern zur Secretion nach den abschei-