eine Portion atmosphärischer Lust, treten läßt; sie zeigt, daß das Wasser gleichsam einSieb für jene, aber keineswegs von dieser durchdringlich sey.
Dalton behauptet, daß sich keine GaSart mit Wasser vollkommen sperren lasse, unddaß sich nach einer gewissen Zeit das Gefäß mit atmosphärischer Luft füllen wird.
Nimmt man an, sagt ferners Dalton, daß alle Aggregate aus festen Theilchenbestehen, von denen jedes von einer Atmosphäre von Warmestoff umgeben ist, so ver-dient untersucht zu werden, ob das größere specisische Gewicht der Metalle von dein grö-ßern specisischen Gewicht ihrer Atome, oder von der großem Anzahl derselben, welchesdurch ein besonderes Verhältnis:, in welchem sie gegen den Wärmcstoff stehen, oder durchdie größere Anziehung, welche sie gegen einander haben, veranlaßt sind, herrühre. Diebcyden erstem dieser Annahmen sind wahrscheinlicher, und zwar stehen die Gewichte ihrerAtome sehr nahe im Verhältnis; der specisischen Gewichte der Metalle, und die Wärme-menge die diese Atome umgibt, ist nicht größer, ja oft noch geringer, als die eines AromSWasser; dieß rührt aber nicht von einer geringen Verwandschaft dieser Atome zum Wär-mestosse her, sondern von der beträchtlichen Anziehung der Aggregation, wodurch der Wär-mestoff gleichsam ausgepreßt wird. Die Undurchsichtigkcit der Metalle erklärt Dal-ton daraus, daß ihre Atome größer, z. B. als jene des Wassers sind, und eine kleinereWärmeatmosphare, als die Wasscratome haben; diese und jene Atome mit ihren Atmo-sphären sind aber beynahe gleich groß.
6c Anatomismus und Plasticismus an der Pflanze, ohne Beziehung
auf unser« Planeten.
§.45. Bei) der Pflanze bestehen verschiedene Grade der Organisation. Bey Pflanzenist dieser Grad um so höher, die Pflanze gehört in eine um so höhere Klasse, je größerdie Zahl der zu derselben gehörenden heterogenen und homogenen organisirten Thcilcist. So finden wir das Minimum der Organisation an mehreren Schwämmen, Conserven,Flechten; das Maximum der Organisation an den Dycotylcdonen.
§. 46. Bey der Pflanze behauptet eine Klasse von Organen eine bestimmte Stellunggegen s Licht, z. B. die Blätter; andere Klassen haben ein Bestreben nach strahlensowmigcr Bildung, z. B. die Besruchtungstheile.
§. 47« Die Pflanzen besitzen im Allgemeinen keine eigentliche, in Höhlungen desPflanzenkörpers geschlossene innere Organe wie die Thicre. Alles läßt sich hier in Zellge-
weoe und Pflanzenfasern mechanisch abtheilen. Von Nervensubstanz oder Muskeln istkeine Spur.