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ja bey jeden, Versuche, sich in die höhern Regionen zu erheben, gleich einer plumpen, tra-gen, bios von der insipidcn Gravitation beherrschcten Masse sogleich wieder herabgeschleu-dert wird; statt jener 'Ansichten, unterwerft» wir die Erscheinungen des Crystallisircns undEapillarisircns solchen Ansichten, welche homogen mit jenen sind, die wir über alle Erschei-nungen der Natur verbreiten dürfen.
Die Artraction erscheint uns nicht als Ursache des Crystallisirenö und Capillaristrens,sondern bloß als Nebenerscheinung, als Acußcrung des Streites, welcher jene Phänomenebegleitet. — Wenn ein Körper in Bewegung ist, und an einen langsamer laufendenstößt, so entsteht zwischen beyden Körpern ein Druck, welcher mehr oder weniger heftigist, je nachdem die Bcwcgungsaction in beyden Körpern wechselseitig mehr oder weni-ger umgeändert wird. Jener Druck ist aber keine ursprüngliche Action der Materie, son-dern weiter nichts als der Streit der beyden Massen, deren jede ihre Geschwindigkeitfortsehen möchte, welches aber zu gleicher Zeit nicht statt finden kann. — Wenn zwcyKörper sich chemisch unter einander verbinden, und einen ganz neuen Körper hervor-bringen, oder (nach unserer weniger atomistischen mehr dynamischen Ansicht) wenn zweyStoffe in jene Wechselwirkung treten, wodurch eine wechselseitige Umstimmung der Typenzur chemischen Action so geschieht, daß die nunmehrigen Actionen mit einander in Har-monie stehen, so daß wir in dem Verhalten des Körpers einen harmonischen Aecord inden jedesmaligen zusammengehörigen Actionen wahrnehmen; so äußert sich der Streitwährend der Umstimmung der Typen zur chemischen Action durch mancherlei) Bewegungen,durch Veränderung der Temperatur, Leuchten u. s. w. -). Müssen wir die Typen zu diesenErscheinungen, als schon ursprüglich geweckt, in den Stoffen annehmen? — Wenn dieSonne gegeil einen Körper ohne ihn zu berühren, in jene Lage versetzt ist, daß Zwischenbevdcn Körpern eine Wechselwirkung eintreten kann, so dürfen wir die Erwärmung desKörpers als Wirkung des umstimmten Typus zur Warmeaction betrachten; zugleich aberkönuen wir die Beleuchtung, die Action des LeuchtenS am dunkeln Körper, für die Aeu-ßerung des bey jener Umstimmung der Typen statt sindenden Streites ansehen; und dasaus dem Grunde, weil die Warmeaction auch dann noch fortdauert, wenn die Einwirkungder Sonne aufgehört hat; von welchem Augenblicke aber an, die Action des Leuchrens so-gleich aufhört. —
Wenn wir im Geiste einen Gegenstand betrachten, so ist diese Ausübung des Be-trachtens, eine Action, zu welcher der Typus in unserem Geiste liegen muß, da unserGeist sonst dieser Arrion nicht fähig wäre. Dieser Typus muß auf die mannigfaltigsteWeise geweckt werden können, da ja ein und dasselbe Subject, über eine und dieselbeSache in verschiedenen Zeiten, oft auf die mannigfaltigste Weise urcheilt. Wird durch
Dich wird im Artikel Chemismus weirläufriger erörtert.