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Wasserschichte aufsteig , welche Wasser schichte die Glaswand benetzt, so hangt endlich dochjene an der Glaswand unmittelbar, daher denn endlich die ganze Erscheinung doch nuraus Attraction zwischen Glas und Wasser zurückgeführt werden muß.
Vielleicht finden wir in unfern Ansichten der Eapillarerschemungcn eine genügendereErklärung jenes Phänomens. Wenn die Glasfläche beucht wird, so wird eigentlich durcheine äußere Veranlassung eine äußerst dünne Wasserschichte der unmittelbaren Einwirkungder Glaswand ausgesetzt; hiedurch wird in jener dünnen Wasssrschichte, der Typus zurCapillaraction (d. h. zur Aeußerung des ersten allgemeinsten unindividucll'sten Grades selbst-bcdingter Thätigkeit) mit jener Intensität geweckt, welche crfoderlich ist, damit jene dünneWasserschichce den Typus zur Capillaraction in jener Wassermasse wecken könne, welcheim Haarröhrchen aufsteigt. Eben so wird ein Körper nicht dadurch entzünden, daß mandie Action des entzündenden Körpers auf die ganze Masse des zu entzündenden Körpersvcrtheilt, sondern indem man, die ganze Action des entzündenden Korpers auf eine« kleinenTheil des zu entzündenden Körpers einwirken läßt. Ist einmal in diesem kleinen Theileder zu entzündenden Masse, der Typus zur Action des Brennens aus jenen Grad geweckt,daß in diesem kleinen Theile das Brennen mit einem hohen Grade von Intensität vor sichgeht, so übergeht nach und nach die ganze Masse in die Action dcö Verbrenncns, magman nun das Verbrennen für welch immer einen Prozeß ansehen, für eine Verbindungdes verbrennenden Körpers mit dem Opygene und einer hieraus folgenden Abscheidung desfreygcwordenen Wärme- und Lichtstoffes; oder aber für eine eigene Erscheinung von unbe-kannter Natur, wobey die Verbindung mit Opygcn, eine blos die Hauptcrscheimmg beglei-tende Wirkung ist.
Wenn wir zwischen Glas und Wasser keine ursprüngliche Attraction annehmen, somüssen wir die Resultate des Beuetzens der Glaswand, welche ins Wasser getaucht wird,folgendermaßen betrachten:
In der dünnen Wasserschichte, welche der Einwirkung der Glaswand in sehr kleinerMasse ausgesetzt wird, indem man die Glaswand benetzt, wird der Typus zur Capillar-action, zur ersten allgemeinsten 'Aeußerung stlbstbedingrer Thätigkeit, der Schwere zuwider,auf einen hohen Grad der Intensität geweckt. Diesem zu Folge, vermag diese kleine Was-sermasse, in der größern aufsteigenden, allmählig den Typus zur Capillaraction zu wecken:jedoch, wenn gleich in einem hohen Grade von Intensität, doch nie auf jenen Grad derIntensität, auf welchen der Typus zur Capillaraction, in der dünnen Wassrschichtc selbstgeweckt ist. Denn, die im Haarröhrchen aufsteigende Wassersäule erreicht nie jene Höhe,bis auf welche die innere Wand des Haarröhrchens benetzt, erhalten werden kann. Sokann z. B. ein Haarröhrchen seine ganzö Länge hindurch innerlich benetzt, und in diesemZustande lange Zeit hindurch erhalten werden, indeß die aufgestiegene Säule z. B. nicht
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