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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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Bewegungen in sich fasse; das im ruhenden Körper der Typus zur Bewegung schlum-»nere; und daß durch einen daran stoßenden Körper, bey welchem der Typus zur Bewe-gung auf einen gewissen Grad geweckt ist, der schlummernde Typus ebenfalls gewecktwerde, wodurch sich in dem vorhin ruhenden Körper die BewegungSaction äußert, d. h.er bewegt sich nach dem Grosse auch mit einer gewissen Geschwindigkeit fort.

Wir wollen diese Betrachtungen über Crystallisiren und Auflösen einer weiter» Ent-wicklung widmen.

Betrachtungen über Crystallisiren und Auflösen, so wie überdie Bedeutung dieser Actione» unter den Naturer-scheinungen überhaupt.

H. 21. Ucbcr das Wesen der Auflösung von Crystallen in einer Flüssigkeit, undumgekehrt, des Uebergangs aus dem flüssigen Zustande in den crystallinischen, laßt sich,wenn man den Gegenstand mathematisch-philosophischen Ansichten unterwirft, folgendeBetrachtung anstellen.

Man denke sich eine Quantität von Crystallen, in eine Flüssigkeit eingetaucht, welcheletztere die Tendenz hat, jene aufzulösen; man nehme ferners a», daß von diesen Cry-stallen eine so große Quantität dem Auflösungsvermögen der Flüssigkeit preis gegebenwerde, daß, der wechselseitigen Natur der Flüssigkeit und der Crystallen gemäß, letzterenie gänzlich in der Flüssigkeit aufgelöst werden können, sondern daß auch unter den gün-stigsten Umständen, immer ein Theil der Crystalle als unaufgelöst zurückbleiben müsse.

Der Uebergang aus dem Crystallinischen in den fiüßigen Zustand, und der ver-gang aus dem Fleißigen in den crystallinischen Zustand, oder die 'Auflösung und Crysialli-farion, sind Aeußerungen des Plasiicismuö von entgegengesetzter Art. Das Fluidum wecktim Crystallinischen den Typus zu jener Aeußerung des Plasiicismuö, welche sich auf keinebestimmte Form bezieht; hingegen weckt das Crystallinische im Fluids den Typus zu jenerAeußerung des Plasticismus, welche sich auf eine bestimmte Form bezieht (Crystalle wer-den im Fluids aufgelöst, und umgekehrt, wird das Anschießen der Crystalle aus einer 'Auf-lösung, durch in dieselbe getauchte Crystalle befördere).

Da, der Erfahrung gemäß, die Auflösung der Crystalle, in einer bestimmten Quan-tität von Flüssigkeit, nicht ins Unendliche fortgeht; und da umgekehrt, die Crystallisationauch nicht ins Unendliche fortgeht, (da in der Mutterlauge immer noch etwas von denCrystallen aufgelöst zurückbleibt), so müssen wir schließen, daß beym Fortschreiten des Auf-