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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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Die geographische Verbreitung der Meerthiere hängt ab, von der Verbreitung derMeerzoophyten; bcy dieser geographischen Verbreitung besteht weit weniger Mannigfaltig-keit, als bey den Landthieren.

Gewisse Saugthierbildungen sind über die ganze Erde verbreitet, als: Ässusj 8ns,sslanis, Veszzei'tilio, (Nervus, lsselis, l^rsns, 8oiv.rus, I-ez?us, ItlrinaLens, Il^strix,.^lustelu, lautre,. Andere sind in ihrer Verbreitung sehr beschrankt; noch andere erschei-nen blos durch Flüsse, Bergzüge, Himmelsstrich isolitt. Die größten Landthiere enthaltenAfrika und Süd-Asien; zunächst folgen die Srciuartcn der nördlichen Hemisphäre. Diegewandtesten, stärksten Raubrhiere finden sich in der heisscn Zone. Aus einer großen Zahlund Mannigfaltigkeit von Raubthieren in einein Bezirke, läßt sich auf eine reiche Mengevon Säugethieren daselbst schließen.

Im Allgemeinen sind die von Vegetabilien, Insekten und Gewürmcrn sich nähren-den Säugethiere, von viel mannigfaltigerer Gestalt, als die ausschließlich von rothblüti-gen Thicren sich nährenden Säugethiere.

Europa, Nord-Asien und Nord-Amerika, welche gemeinschaftlich in der nördlichengemäßigten Zone liegen, hängen aus eine gewisse Weise zusammen, und zeigen einen un-merklichen Uebergang des einen zum andern; auch besitzen sie ziemlich ähnliche Thierfor-men, wovon nur wenige auch der südlichen Erde zugehoren.

Ein ähnlicher Zusammenhang zeigt sich unter den tropischen Ländern. Manche Thiereüberstreifen aus dem heisscn Erdgürtel in die gemässigte Zone. Australien (Neu-Hollandund Neu-Guinea) verhalt sich zu Asien, wie Süd-Amerika zu Nord-Amerika, wie AfrikaZu Europa. Australiens Fauna ist noch sehr unbekannt 'I.

e. Anatomismus und Plasiicismus am Anorganischen für sichallein betrachtet, ohne Beziehung auf unfern Planeten.

§. 19. Wir bemerken an der äussern Form der Crystalle eine außerordentliche Mannigfaltigkeit', die so weit geht, daß wir in vielen Fallen eine bloße Zufälligkeit, einenUebergang aus der Crystallsorm in die Formlosigkeit, zu bemerken glauben. Eine größereEinförmigkeit in der Struetur bemerken wir, wenn wir allmählig in das Innere desCrystalls dringen; ja höchst überraschend wird die Einförmigkeit, wenn wir durch bestän-diges Abspalten von Aussei» nach Innen zu, auf den Kern des Crystalls zu gelangenvermögen, an den» wir eine primitive Form erkennen, die allen Individuen einer Gattung

IMgers Uebcrblick der Sängthiere Abhandlungen der physikalischen Klasse der k. Prcußisibcn Ak-udcnue der Wtssenjchaften 1804»gn.

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