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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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In der heiße»; Zone besteht kein so ausgezeichneter Einfluß des Lichts als in dengemäßigten Zonen, indem dort die Luft überhaupt weniger rein, und der Himmel bey einerbeständigen schwülen Hitze größtcntheilö mit schwarzen Wolken bedeckt ist, und da dort dieSonne täglich nur 12 Stunden über dem Horizont verweilt. Auch bietet die heiße Zonevorzüglich reiche Entwickelungen an Thicreu und Monocotyledonen mit getrennten Geschlech-tern, dar; die gemäßigten Zonen hingegen zeichnen sich vorzüglich durch Dycotyledonenaus, welche letztere mehr vom Einstufte des Lichtes als jeuem der Wärme abhängen»Dieses Gesetz erleidet jedoch häustge Ausnahmen, welche in andern Nebenursachen ihrenGrund haben; dahin gehören die, manchen Landstrichen ganz eigenen herrschenden Winde,eben so herrschende Trockne oder übermäßige Feuchte

Sehr wunderbar ist es, daß eine auffallende Verschiedenheit in der geographischenVerbreitung der lebenden Organismen, so wie überhaupt in der Energie der Lebensäu-ßerungeu bemerkt wird, »venu mau sich von der nördlichen zu der südlichen Hemisphärewendet, und dabey seine Beobachtungen auf gleiche geographische Breiten bezieht. Dießgilt ganz vorzüglich von der heißen Zone. Wie läßt sich dieß erklaren? liegt es in einerverschiedenen Encwickelung des coSinischen Galvanismus, welche ihren Grund in der ver-schiedenen Structur der beyden Hemisphären hat, indem die nördliche größientheils festesLand, und vorzüglich reich an Eisen und Kupfer ist, hingegen die südliche größtentheilsMeerwafter und reich an Gold und Silber ist ? Over läßt sich dieß Phänomen als einenothwendige Folge des sich an unserm Planeten, welcher mit allem darauf Befindlichenals ein Einziges, als ein Ganzes in sich Geschlossenes zu betrachten ist, äußernden Ana,cvmismuö und Plasticismus der Natur erkläre!»; nehmlich als eine eben so nothwendigeFolge dieser Action der Natur als die bestimmte Lage aller sich »ach und nach entwickeln-den Theile an irgend einer die Perioden ihres Lebens durchlaufenden Pflanze?

Die charakteristischen Kennzeichen der Arten sind in den Tropenländern den lebendenOrganismen durch bestimmtere und deutlichere Züge eingeprägt, als in den kältern Kli-mmen. Auch nimmt die Mannigfaltigkeit und Lebhaftigkeit der Farben an Thieren nndPflanzen gegen den Aeguator zu«

Die Säugthierc des festen Landes, Landvögel, Amphibien, Flußfische, Instctcn,richten sich in ihrer Verbreitung fast ganz nach den Pflanzen; nicht so die Mcerthiere.Bei) erster» besteht demnach folgendes Gesetz, wie bey Pflanzen. Die Gleichheit derunter einerlei) Breitengrade lebenden Individuen nimmt ab, wie man sich vom Nord-pol zum Südpol bewegt. Der Theil einer Zone, welcher bestimmten Thiergattungenentspricht, wird von? Nordpole nach dem Südpole zu, enger (von Norden nach Südengemeften).