Lebensbilds n,6 andere, unaufhörlich ändert sich an ihm das Darstellende. 2tenS unauf-hörlich ändert er mit den Materialien (der formlosen Lebensmaterie) mittelst welcher erdarstellt (bestandiges Asfimiliren und Ausscheiden) hier zeigt sich das Einwirken aufdas Objccrive als Selbstzweck, da das bereits Asfimilirtc aus dein Organismus tretenmuß, um assimilirter Materie Platz zu machen, gegen welche der Organismus sich wiederthätiger äußern kann; hier äußert sich die Tendenz nach unaufhörlicher Ausübung, desBeherrscheuS gegen das Objektive. Was hier zwischen dem einzelnen organischen Körperund der formlosen Lebensmaterie besteht, findet statt, zwischen dem ganzen WeltorganiömuS.und den organischen Körpern. Gebohrenwerdcn, Zunehmen, Abnehmen, Sterben istnichts Anderes, als im Weltorganismus aufgenommen, asfimilirt, ausgeschieden werden;die dynamische Wechselwirkung besteht unter allen einzelnen organischen Körpern nach einemallgemeinen OrganisationStypuS eben so, als die dynamische Wechselwirkung unter allenThcilen im einzelnen organischen Körper nach einem speziellen Organisationstypus. DiesenAnsichten gemäß darf (strenge genommen) die wirkliche LebenSaetion am organischenKörper (die Entwcrfung bestimmter succesfiver Lebensbilder) nicht bloß als Resultat dersueccsfiven Umstimmungen der Typen am organischen Körper und an der formlosen LebcnS-materie betrachtet werden; indem gesagtes Resultat durch die dynamische Wechselwirkungaller Theilc des Weltorganismus, Anomalieen erleidet; eben jo wie ein Planet um dieSonne keine vollkommene Ellipse beschreibt, sondern in seiner Bahn jene Perturbationenerleidet, welche der Gravitation des Planeten gegen alle übrigen Himmelskörper, zuge-schrieben werden müssen.
Das höhere Wirken, das Beherrschen der Natur äußert sich am organisirten Körperauffallend dadurch, daß die aus den succcsfiven Umstimmungen der jedesmaligen zwey Typen(zur LebenSaetion im organisirten Körper, und in der formlosen Lebensmaterie), resultircndewirkliche Lebensaction (Entwcrfung succesfiver Lebensbilder), von einer normalen Lebens»action, nur sehr unmerklich abweicht, wenn gleich die in die Sphäre der vitalen Wechsel-wirkung getretene formlose Lebcnsmateric von sehr verschiedener Natur ist. DieAnomalieen vom normalen Typus sind um so unmerklicher, auf einer je höhern Stufe desLebens der organisirte Körper steht (so entwickelt sich der menschliche Körper nach einem,bestimmten Gesetze der Continuitat, bey dem verschiedensten Einflüsse von Nahrung undKlinra).
Hier zeigt sich nehmlich ein Vorwalten am Typus des organisirten Körpers. Allein,auch hier finden Gränzen statt. Der normale Typus kann solche Anomalieen erleiden,daß hierdurch ein Typus einsteht, zur Entwcrfung ! ccesfiver Lebensbilder von ganz neuerArt, nach einem ganz neuen aber energisch ausgekrochenen Gesetze der Continuitat; dießzeigt sich an ausgearteten organisirten Körpern, welche immer noch die Außenwelt