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und zwar ohne Unterbrechung in dieser Bahn. Merkwürdig sind die Phänomene der ein-fachen und doppelten Strahlenbrechung des prismatischen Farbenbildes, und überhaupt dasErscheinen der Farbe. Der Einfluß des Lichts auf Vegetation ist unverkennbar. Lichtund Warme zeigen oft wunderbare Analogien in ihren Erscheinungen.
Elektrisiere Körper ziehen einander an, oder stoßen einander ab. Der Einfluß derElektrizität aus chemische Proeesse, auf Crystallisation scheint unlaugbar.
Der GalvanismuS zeigt in seinen Erscheinungen große Analogie mit jenen der Elek-trizität, vielleicht auch mit dem Magnetismus. Er äußert sich als das thaugste Agens beychemischen Processen, und erscheint vorzüglich bey Berührung ungleichartiger Metalle, viel-leicht bey Berührung aller Körper unter einander, bey denen eine bedeutende Verschieden-heit in der Leitungssähigkeit besteht.
Das Anziehen lind Abstoßen der Magnete, die Polarität derselben, die so mancher-lei) Variationen unterworfen ist, und wobey man einen bestimmten Periodismus vermuthendarf, sind unbegreifliche, höchst wundervolle Erscheinungen der Natur.
6) Der Dunstkreis unseres Planeten ist einer unausgesetzten Veränderlichkeit unter-worfen; nimmt fortwährend neue Theile in Dampf- und Gasgestalt in sich auf, gibt siein veränderter oder unveränderter Gestalt auf die mannigfaltigste Weise wieder zurück,und stellt so, beinahe wie ein lebendes Wesen, ein unaufhörliches Astimiliren und Aus-scheiden dar.
Daß der Chemismus und Jmponderabilismnö hiebey wichtige Rollen spielen, läßt sichkaum läugnen; indeß scheint es nicht, daß man die Resultate der atmosphärischen Thätig-keir, lediglich als Aeußerungen des Chemismus und Jmponderabilismuö betrachten dürfe. .Sey nun dem wie ihm wolle; wir tragen in dieser Schrift, unserm vorgefaßten Plan ge-mäß, die Gesetze der Erscheinungen, nach einer solchen Ordnung vor, welche sich aus dieErscheinungen selbst beziehen, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, ob dabey diese oder jeneErklärungsweise statt finden müsse. Diesem zu Folge fasten wir sammtliche im Dunst-kreise unseres Planeten vorfallende Erscheinungen unter einerley Gesichtspunkt zusammen,und nennen die uns unbekannte Action der Natur, welche diese Erscheinungen uns dar-stellt, den Meteorismus.
Der Mereorisinus äußert sich am Thaue, Regen, Schnee, Hagel, Donner undBlitze, an den feurig meteorischen Erscheinungen, an den veränderlichen Graden der Ex-pansivkraft der Atmosphäre, wie uns barometrische Beobachtungen in w ei sin, u. s. w.
7) Die Action der Natur, welche den Erscheinungen des Lebens zum Grunde liegt,wollen wir de» Organismus nennen.
Unvermögend, die Lebenserscheimingen, an denen das Ui endliche im Schaffen, Bil-den und Umwandeln, hervortritt, in bestimmte Gränzen zu fasten; unfähig, dieß Wunder