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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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4) Aus dem Zusammentreten und einem wechselseitigen Vermischen mehrerer Sub-stanzen von verschiedenen Eigenschaften, entsteht nicht allemal eine Substanz, die in ihrervollen Individualität als ein neues Wesen hervorzutreten scheint; sondern sehr häufig außert der solchermaßen gebildete Körper weiter nichts, als ein Aggregat jener Eigenschaften,welche deil einzelnen Substanzen vor ihrem Zusammentreten zukommen. Zuweilen ist dieVermischung so unvollkommen, daß man im Stande wäre, die verschiedenen Theile blosmechanisch von einander zu sondern. Oft ist aber die Vermischung so innig, daß, in demGemische, die verschiedenen Theile auf keine Weise von einander unterschieden werden kön-nen. Die Action der Natur, welche die Erscheinungen dieser Art uns darstellt, wollenwir, da sie sich auf eine Combination bezieht, CombinationismuS nennen.

Der CombinationismuS äußert ftch sehr häufig. Die atmosphärische Luft erscheint alsein bloßes Geinenge aus Stickgas, Sauerstoffgas, Kohlensäurengas und Wasserbampfeu.Das Wasser, und vermuchlich alle tropfbaren Flüssigkeiten enthalten die in der atmosphä-rischen Luft unter einander gemengten Gaöarten, bloö mechanisch beygemengt. Die Cry-stalle enthalten Waffer blos mechanisch in sich^ eingeschlossen, welches, wie Berzelius diessehr deutlich unterscheidet, mit dem chemisch gebundenen Waffer nicht verwechselt werdendarf. Das Holz enthält Feuchtigkeit in sich eingeschloffen, worüber RumfortS intcreffanteErfahrungen vorkommen werden u. s. w.

5) Die Actione« der Natur, wodurch die Erscheinungen von Wärme, Licht, Elek-trizität, Galvanismus, Magnetismus u. dergl. entstehen, wollen wir, da sich diese Actioncndurch keine ponderable Materie erklaren lassen, da fie sich vielleicht blos aus Verän-derungen eines Zustandes beziehen, in eine einzige Action zusammengefaßt, den Impon-derabilismuS nennen.

Der Imponderabilismus mag sich wohl allenthalben äußern, wenn wir giiech in vie-len Fallen diese Aeußeruug nicht wahrnehmen; in andern Fällen sie nicht zu deuten wissen. DieWärme nimmt ab, wie wir uns über das Meeresniveau erheben; daher in bestimmten Höhenein ewiger Schnee; diese Höhen sind jedoch von der jedesmaligen geographischen Breite, undwohl noch von andern Nebenumständen abhängig, und hiernach läßt sich eine Curve des ewigenSchnees construiren. Ueber eine gewisse Höhe hinaus wird aber der Wärmegrad constant füralle Breiten, so wie er es über eine gewisse Meerestiefe hinaus ist. Die Wärme wird erregtdurch Reiben, Brennen, bei) chemischen Processen, u.s.w.; sie wird aber auch von einem Körperdem andern mitgetheilt, wenn diese Mittheilung nicht gehindert wird. Die Warme hateinen entschiedenen Einfluß auf Ausdehnung der festen Körper, und aus die Expansivkrastder dunstförmigm und permanent elastischen Flüßigkeitcn.

Bei) der Beleuchtung scheint es allemal, als wäre ein Körper activ, der andere pas-siv , und als verbreite sich die Amvität gegen den passiven Körper hin, in gerader Linie,

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