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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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die andere der solchermaßen unter einander verbundenen Substanzen, durch bestimmte äußereEinwirkungen aus ihrer Verbindung in ihrer primitive!: Reinheit austritt, und ganz wie-der das ist, was sie vor ihrem Eintritte in die combinirte Substanz war. Zu gleicherZeit erleider der Rest der combinirten Substanz eine totale Veränderung in seinem Ver-halten. Die Action der Natur, welche uns dergleichen Erscheinungen darstellt, wollenwir, wenn dabei) keine Spur von höherer Lebenöthätigkeit (die wir de» organischen Kör-pern antreffen) vermuthet werden darf, den Chemismus nennen,a.) Der Chemismus äußert sich allgemein in der ganzen Natur, und ein tieferes Ein-dringen in diese, uns noch so unbekannte Action würde die Philosophie der Natur inhohem Grade beleuchten,ib.) Der Chemismus äußert sich am Anorganischen in seiner größten Reinheit, jedocherleidet er auch schon hier mancherlei) Perturbationen in seiner freyen ungestörten Aus-übung. Cohäsion, Licht, Warme, Elektrizität und so manche andere Actionen derNatur, die zu ihren noch unemhülltcn Mysterien gerechnet werden muffen, mögen inden allermeisten Fällen die Tendenz des reinen Chemismus vereiteln,e.) Der Chemismus ist zwar auch am Organischen thätig; allein wie sehr wird hier dieseAction in ihrer Ausübung durch die höhere LebenSaction modisicirt?

Man hat es versucht die Erscheinungen des Lebens durch Gravitation, Eapillar--attraction, und Chemismus zu erklären; man hat es versucht, die Gesetze vom Crystalle,auf das InfusionSthierchen, und von da auf Gottes Ebenbild den Menschen zu über-tragen; allein, dergleichen Systeme trugen auch immer nur das Gepräge des Todes,des starren insipiden Crystalls. Man bewiest hicdurch, daß, wenn der Mechch dasUnbegreifliche des physischen und geistigen Lebens in jene engbegränzten Formeln ein-zwängen will, die allein sein eingeschränkter Verstand anzusetzen vermag, daß er dannnichts Besseres liefern könne, als ein unregfames Skelett, der doch so geistigen, inihrem Schaffen und Zerstören so unerschöpflichen Action der lebenden Natur. Aus For-meln, geometrischen Figuren und Retorten, wird nie eine lebende Natur hervorgehen,eben so wenig als aus den krampfhaften Zuckungen am Frofchapparate. Von einen:crhabneri: Standpunkte aus, mit einer lebendigem Ansicht, ist in neuen: Zeiten dieNaturphilosophie in das Wesen der Natur gedrungen; sie hat uns von der sklavischeileinseitigen Berücksichtigung der tragen Materie entfesselt, hat uns gelehrt, geistigere Ge-sichtspunkte aufzufassen; in der gestimmten Natur die Wesenheit unsers Geistes abge-spiegelt zu erblicken; nur ist es zu bedauern, daß eine in dieser Lehre durchgeheudsherrschende Schwärmern), ein zu entschiedenes Vorwalten der Poesie über die Philo-sophie; daß zu gewagte Behauptungen, da, wo nur geforscht werden sollte, diese höchstverführerische Lehre, der ihr so nothwendigen Gründlichkeit berauben mußten.