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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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einfachen Gesetze der Mechanik, wornach der Stein gegen die Erde fällt, wornach Wel-ten um Welren nach den bestimmrefren Cykeln sich walzen.

d.) Der Mechanismus äußert sich am Weltgebäude nach so unabänderlichen Gesetzen, untereinein so unverkennbaren Gepräge von Zweckmäßigkeit, daß jede neue Erkenntnis; hierin,den Schöpfer laut verkündet, und zum höchsten Gefühle von Bewunderung stimmt,uns von der Kleinheit unserer selbst gegen ihn, und zugleich von der Größe unsererselbst gegen das Geschaffene, im höchsten Grade überzeugt. Sehr wahrscheinlich besitztjeder der Firsierne seine Planeten, wie unsere Sonne; sehr wahrscheinlich bewegt sichunser Sonnensystem mit andern Sonnensystemen um einerlei) Centralkörpcr; sehr wahr-scheinlich bewegt sich dieses Firsternsysiein wieder um einen Centralkörpcr; und hier ver-liert sich die Phantasie im Unendlichen.

e.) Der Mechanismus zeigt sich an unscrm Planeten selbst. Man erinnere sich nur an dietägliche und jährliche Bewegung, an das Zurückweichen der Absiden, an die Nutationder Erdape. Allein, diese Action der Natur äußert sich nicht bloß an unserm Planetenunmittelbar, sondern eben so sehr an alle dem, das sich an der Erdoberfläche befindet,bezogen aus die verschiedenen Standpunkte an diesem Planeten; und zwar:

«.) Am Anorganischen. Die Schwerkraft, die magnetische Anziehung sind nach Maaß-gabe der Standpunkte an unserm Planeten verschieden. Ebbe und Fluth befolgen ihrenbestimmten Periodiömuö; eben so die mancherlei) Passatwinde.

/?.) Am Organischen. Die Thiere welche bey Eintreten der Kälte ihre Heimath verän-dern, befolgen hier bestimmte Gesetze u. s. w.

ck.) Der Mechanismus besteht aber auch am Anorganischen für sich, unabgcsehn dessenVerhältniß zu unserm Planeten. Hieher gehören die Erscheinungen der Cohäsion, Ad-häsion, Capillarattraetion, der Schwere, der elektrischen und magnetischen Anziehungund Absioßung; serner der Druck, welchen die Gasarten ausüben, wenn sie aus einemgroßem in einen kleinern Raum zusammengepreßt werden, so wie die Erpansivkraftder dunsisörmigen Flüssigkeiten bey verschiedenen Graden der Temperatur. Auch dieErscheinungen des Verdünstcns gehören in gewisser Hinsicht hieher, indem hier ein Ent-weichen, folglich eine Bewegung vor sich geht. Eben so ließen sich hier jene Bcwe-gungseischeimmgcn anführen, welche bey chemischen Processen statt finden, u. s. w.

e.) Der Mechanismus tritt an der Pflanze hervor. Schon das Wachsen der Pflanze isteine Actio«'., worin sich der Mechanismus, wenigstens nebenher, rhätig äußert. Esfinden aber auch an den vollendeten Theilen der Pflanze ganz eigene Bewegungen statt;manche Blumen sind stets der Sonne zugewandt und folgeil daher ihrer Bewegung.Bey andern laßt sich ein regelmäßiges Oeffnen und Schließen zn bestimmten Tags-