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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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gestellt erhalten wird, mangelr auch noch hier; doch kommen zuweilen schon Spurenvon Muskelfasern hervor. Das Strahlenförmige ist der herrschende plastische Ausdruck.Vcrdanungswerkzeuge erscheinen als das einzig wesentlich innere Organ.

5.) Der Anatomismus und PlastieismuS stellt sich am Thiers ii, bestimmten Zügen untersymmetrischen Formen dar, und hat dem Menschen jenen Stempel aufgedrückt, der inder Idee das höchste Ideal der Schönheit, das Bild des Uebergangs von der MaterieZum Geiste zu wecken vermag. Am Thiere ist die innere Organisation sehr mannig-faltig, und eigene verborgene innere Organe des Lebens werden hier durchgchends ge-funden, zum wenigsten Herz und Darmkanal. Zellgewebe, Muskelfaser und Nerven-substanz sind hier wesentlich. Der Anatomismus und Plasticismus, spricht sich im Ge-hirne, im Rückenmarke, in den Nerven und Ganglien, in der Blntmasse als Einthci-> lungsgrund aus, wornach das lebende Individuum seinen Rang in der organischenWelt behauptet.

Z.) Der Anatomismns und Plasticismus zeichnet das Organische überhaupt vom Anor-ganischen sehr deutlich aus. Dort besteht im Allgemeinen eine in sich geschlossene Form,eine krummlinigte Begranzung; hingegen hier eine individuelle Ausbildung, bloß nacheiner Seite hin, die Form des vom Erdkörper Losgerissenen nach der andern hin,dabei) gradliniger Begrenzung. Dort deutet demnach die hier betrachtete Action derNatur auf ein eigenes selbstbestehendes Seyn, auf einen Selbstzweck, auf Individua-lität, auf das Unendliche in der Form hin; hingegen hier auf ein bloßes Aggregatdes Erdplancten, auf das Vollendete, auf das Endliche in der Forin (die krummeLinie ist nur durch unendlich viele Punkte bestimmt, hingegen die gerade durch zweyPunkte).

2.) Die gegen einander unter bestimmten Gruppen angeordneten Theile eines Gan-zen, verharren nicht in todter Starrheit in einem unabänderlichen Lageruiigsverhaltnisscgegen einander; die Natur erscheint nicht als ein vollendeter Erystall. Nun! es lebt undregt sich in derselben, und als die unterste Stufe des Lebens der Natur, läßt sich diemechanische Bewegung der Theile, die zu einem Systeme gehören, gegen einander, oderdoch das Bestreben zu einer solchen Bewegung, weiches sich durch einen jedesmaligenDruck äußert, betrachten. Diese Action der Natur, welche sich theils auf wirklicheBewegung, theils auf ein bloßes Bestreben nach einer solchen Bewegung bezieht, heißeM e ch anis in u 6.

s.) Der Mechanismus äußert sich an jedem Systeme von materiellen Punkten, und inErforschung der Gesetze dieser Action hat wotzl der Mensch die auffallendsten, Beweiseseines Genie'S und seiner höhern Abkunft gegeben. Hiehcr gehören die erhabnen und