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als ein Streben nach Mannigfaltigkeit; hingegen nach der verborgener??Seite hin, als ein Streben nach Einförmigkeit.
Ein ähnliches Gesetz äußert sich in der Attion unseres Geistes, durch Dichten, durchPoesie (als Ueberblicken des Aeußern, als Abspiegelung des Universums im Einzelnen);durch Denken, durch Philosophie (als Forschen nach dem Innern, als Reductisn auf ein-fache Gesetze).
§. 6.
Um die Natur in ihrer ganzen Vielseitigkeit aufzufassen, ist es nothwcndig, die Er-scheinungen der Außenwelt in unfern? Geiste abgespiegelt, und umgekehrt die Erscheinun-gen an unfern? Geiste in der Außenwelt wiederholt zu erblicken. Als Vorbereitung zudieser Methode mögen kurz gefaßt folgende Betrachtungen dienen.
Das Verhältnis zwischen unfern? Geiste und der Natur, ergiebt sich aus der We-senheit jener Actione», welche im Geiste durch äußere Eindrücke bestimmt werden; fernerS,aus der Analogie unter den Acetonen der Außenwelt, und jenen des Geistes.
Das Gewahrwcrden ist der Ursprung aller acliven Aeußerung des Geistes.
Beym Gewahrwcrden besteht der Gegensatz: Seyn und Gewahrwerden; oder Objectund Subject; daher die TriaS: Object, Subject, Zusammenhang beider; deren Resultatdie Wahrnehmung.
Beym Gewahrwerden besteht allemal Trennen des Objects vom Subjecte, und zugleichVerbinden des Objects mit den? Subjecte (indem das Object, als Object dieses und kei-nes andern Subjectes bestimmt wird).
Es besteht Trennen und zugleich Verbinden bey Allem, an jedem äußern Gegenstan-de. Denn nur unter den Formen von Raum und Seit tritt er hervor: Die Raumtheil-chen sind von einander getrennt (sonst fielen sie in einen Punkt zusammen) ; sie sind zu-gleich unter einander verbunden (sonst gebe es Lücken zwischen denselben, die ja doch nurRäume seyn können). Dasselbe gilt von den Zeittheilchen.
Das Gcwahrwerden eines Gewahrwcrdens (wobey ich wahrnehme daß ich etwaswahrnehme), heiße Resiection. Hier besteht ein Gewahrwcrden in der zweyten Potenz.Nur durch Reflcction gelange ich zur Besinnung, komme ich zu mir selbst.
Die Resiection verfährt: i) setzend (wem? sie dem Subjecte ein Prädicat gibt odernimmt); 2) aufhebend (beym Abstrahircn, wo sie nur Eines berücksichtigt, alles Ucbrigeaus der Wahrnehmung vernichtet); z) versetzend (wenn sie, nach Wiilkühr, das Objectdes Gewahrwerdens bestimmt, wohl gar schafft).
Es giebt ein Gcwahrwerden in der isten 2ten Zten (2 -j-m)ten Potenz, nehmlich Ge-wahrwcrden, Resiection. Vernunft. Diese Trias bey der Classification des Gewahrwcrdensgründet sich darauf, daß das Gcwahrwerden in der zeen 4ten zten ........ «ten Po-