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Die Holbeiner : ein Überblick über eine 700-jährige bürgerliche Familiengeschichte mit Stammbäumen
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geführt worden sein. Als Vornamen des bloßen Holbein von 1269bis 1300 läßt sich mangels jeden sicheren Anhaltepunktes höchstenseine vage Vermutung daraus ableiten, daß häufig in der Familie dieNeffen nach Onkels genannt sind. Aus seinem Onkel »H.« undseinem Neffen »Hans« könnte man also auf gleichen’ VornamenHans I. schließen.

Das Ergebnis unserer Untersuchungen und Schlußfolgerungenin Kapitel III läßt sich in folgende Zeittafel zusammenfassen:

1248

Kuno Holbein und Kinder.

Hinricus Fritil.

1252

Kuno Holbein und Bruder Friedrich (I),beide genannt die Fritelone.

sowieSextus,M. d. R.

1258

Sein Sohn Fritel jun. (II) u. Friedrich (I) sen.

sowie H. Fritelo,

M. d. R.

zwischen1269—1300

Sein Sohn i. Fritel junior (II) und Friedrich (I) senior2. Holbain (Hans I ?)

H. Fritelode Lindaug f

1291

Noch „Fritel jun.“ (II) als minister de R.

1324

Frick (III) und Hans, seine Söhne (S. 29).

1327

Ulrich, genannt „Fritel“ von Ravensburg, wohl Vetter der vorigenals Sohn von Hans I (S. 22 und 31).

1348—1359

Burkhard Holbain, Abt von Weißenau.

Die Handschrift Nr. 570 der Fürstl. Fürstenbergischen Bibliothekzu Donaueschingen von 1826 über die Holbeiner in Ravensburgenthält nach Mitteilung der Fürstl. Hofbibliothek nur NachrichtenLaßbergs an Gutermann, welche letzterer schon verwertet habe.

Kapitel IV.

In Ravensburg. 14. Jahrhundert.

Im 3. Kapitel war eine gewisse Breite nicht zu vermeiden, da-mit die an seinem Schlüsse sich ergebende Zeittafel nicht ungenügendbegründet war. Um so kürzer kann zum Ausgleich das 4. Kapitel