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Kapitel VI.
Zu Augsburg.
Dieses Kapitel enthält nur Zusätze zu demjenigen, was überdie Augsburger Zeit, also insbesondere über die beiden Maler Hol-bein in anderen Büchern bereits zusammengeschrieben worden ist.Diese Bücher habe ich im wesentlichen schon genannt. Aber esgibt noch andere Einzelschriften. Diese und die ReproduktionenHolbeinischer Werke sind so zahlreich, daß schon 1827 HegnerS. 70 fünf Biographen aufzählt (Mander, Patin, Sandrart, Iselin undS. 101, Note 2, Melchers Handschrift) und daß sie, abgesehen hier-von, ohne diese, im Börsenblatte für den deutschen Buchhandel,64. Jahrgang von 1897, Nr. 219 vom 21. September 1897, im nicht-amtlichen Teile die acht Spalten von S. 6690—6693 füllen. Einigedavon sind inzwischen in neuer Auflage erschienen, z. B. in derLiebhaberbibliothek alter Illustrationen Hans Holbeins Totentanz beiGeorg Hirth, München 1903 (5 Mark). Seitdem sind noch mehrereWerke hinzugekommen, z. B.
a) das schon erwähnte von Prof. Richter (Otto von Golmen) inForm einer altdeutschen Künstlergeschichte (1900), ferner
b) die Holbeinmappe mit Begleittexten, herausgegeben vom Kunst-wart, München: Georg D. W. Callwey. Sie enthält ein Dutzendder besten Gemälde Holbeins in so vorzüglicher Ausführung,daß man sich über den billigen Preis von 2 Mark für die ganzeMappe nur wundem muß.
c) Hans Holbeins Passion in Stuttgart bei Konrad Witwer, 1900,6 Mark.
d) Beils Miniature Series of Painters »Hans Holbein« by ArthurB. Chamberlain, Deputy Keeper of the Birmingham Art Gallery.London, George Bell & Sons, 1902.
e) »Der Brunnen des Lebens, von Hans Holbein« von ArturSeemann in »Zeitschrift für bildende Kunst«, Leipzig 1903.
Ungedruckt meines Wissens ist über Hans Holbein den Malernoch ein Brief aus London vom 6. Juni 1538 im Sachsen-Ernesti-nischen Gesamtarchive zu Weimar aus Reg. H., pagina 170, Nr. 80,vol. 1. Darin heißt es: